Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

25.08.2017

Gemeinsame Friedhofsverwaltung von Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach spart rund 44 Prozent Kosten ein

Foto (v.l.n.r.): Michael Finger (Leiter der Friedhofsverwaltung), Patrick Burghardt (Oberbürgermeister Stadt Rüsselsheim am Main), Horst Trapp (Friedhofsdezernent und Stadtrat Stadt Rüsselsheim am Main), Manfred Ockel (Bürgermeister Kelsterbach) und Thomas Jühe (Bürgermeister Raunheim).

„Die Entscheidung die Friedhofsverwaltungen der Städte Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach zusammenzuführen, war absolut sinnvoll. Das belegt das Ergebnis für das Jahr 2016, das uns nun vorliegt. Verglichen mit 2013 wurden die Gesamtkosten um 43,78 Prozent gesenkt“, sagen die Rathauschefs der Drei-gewinnt-Kommunen, Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Raunheims Bürgermeister Thomas Jühe und Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel.

Gaben die drei Städte 2013 noch insgesamt mehr als 425.000 Euro aus, waren es im vergangenen Jahr nur noch rund 233.000 Euro. Für Rüsselsheim beträgt die Einsparung rund 30 Prozent, für Raunheim 74 Prozent und für Kelsterbach rund 43 Prozent. Möglich wird dies durch Einsparungen für Personal und Sachkosten, die nur noch einmal anfallen anstatt für jeweils für alle drei Kommunen. „Diese Einsparungen kommen auch bei den Bürgerinnen und Bürgern an, denn dadurch können wir mittelfristig in einigen Bereichen Gebühren senken oder zumindest nicht weiter ansteigen lassen“, betonen die drei Stadtoberhäupter angesichts der deutlichen Einsparungen.

Für ihre Interkommunale Zusammenarbeit haben die drei Kommunen eine Landesförderung in Höhe von 75.000 Euro erhalten. Vorgabe für die Zuwendung sollte ein Effizienzgewinn im Rahmen der Zusammenarbeit durch eine Einsparquote von mindestens 15 Prozent bis Ende 2018 sein, der dem Land gegenüber den Ursprungskosten von 2013 nachzuweisen sei. „Dieses Ziel haben wir nicht nur vorzeitig, sondern auch um fast das Dreifache übertroffen“, berichten die drei Städte stolz.

„Trotz der Einsparungen haben wir eine gut funktionierende IKZ-Friedhofsverwaltung, die im engen Kontakt zu den Partnerkommunen und dem Städteservice Raunheim Rüsselsheim AöR vielfältige Aufgaben sowie Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten umsetzt“, betonen Oberbürgermeister Burghardt sowie die Bürgermeister Jühe und Ockel. So konnten die Bürgerinnen und Bürger auf den bewährten Service zurückgreifen und gleichzeitig wurden zusätzliche Aufgaben erfüllt. Dazu zählen beispielsweise Überprüfungen und Korrekturen der Datenbestände von Grabstätten, der Planung einer Urnengemeinschaftsanlage in Kelsterbach mit Pflegevertrag bei der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen, der Einrichtung beziehungsweise Erweiterung der Baumgrabanlage in Raunheim und Rüsselsheim sowie Pflanzmaßnahmen in Rüsselsheim.

 

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