Tourismus in Rüsselsheim

Stadtrundgang

Von der Rüsselsheimer Festung über das Opel-Hauptportal zum Mahnmal

 

Der Rüsselsheimer Stadtrundgang beginnt an der Festung, in der sich das preisgekrönte Rüsselsheimer Museum befindet. Hier sieht man eine Ausstellung, die das Leben im handwerklich-bäuerlichen Rüsselsheim über das 1. Fließband 1924 bis hin zur neueren Geschichte nach 1945 darstellt.

 

Weiter geht es zu den Opelvillen. Zu sehen sind hier eine Villa in der Architektur des Historismus mit Elementen des Jugendstils und die zweite Villa in der Mischung aus klassizistischer und Bauhaus-Architektur.

 

Vorbei geht es dann am Palais Verna, einem Palais im Stil des Klassizismus.

 

Danach lädt der englische Stadtpark (Verna-Park) zum Flanieren ein. In dem Rüsselsheimer Landschaftsgarten befindet sich eine "Künstliche Mühle", die Parallelen zur Eremitage in Le Hameau im Park von Versailles aufweist.

 

Es geht nun zum Barockhaus am Maindamm. Das Haus ist ein typisches Beispiel für die Barockarchitektur mit Mansarddach und symmetrischem Fassadenaufbau.

 

Die nächste Station ist das Leinreiter-Denkmal direkt am Main. Es erinnert an die Zeit, als die Schiffe mit Pferden flussaufwärts gezogen wurden.

 

Danach geht es weiter zum Marktplatz. Hier sieht man die Stadtkirche im Übergangsstil von Spätbarock zum Klassizismus. Das Rathaus und den Marktplatz gestaltete in den 50er Jahren Professor Gruber. Auf dem Platz befindet sich zudem der Gewerbebrunnen.

 

Auf dem Löwenplatz erinnert ein Kunstwerk an die erste Werkstatt Adam Opels. Eine Stahlplatte in der Größe von 3,60 mal 5,40 Metern zeigt die Fläche und den Standort der ehemaligen Werkstatt, in der Adam Opel mit der Produktion von Nähmaschinen begann. Auf der Platte wird das heutige Opelwerk in Rüsselsheim reliefartig mit polierten Edelstahlplatten im Maßstab 1:2000 dargestellt.

 

Die nächste Station ist der Europa-Brunnen. Die Sage vom Raub der Europa inspirierte den Künstler zur Gestaltung.

 

Nach wenigen Metern erreicht man das denkmalgeschützte Opel-Hauptportal, das Industriearchitektur vom Klassizismus bis zum Bauhaus zeigt.

 

Ein Mahnmal zum Gedenken an sechs amerikanische Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg in Rüsselsheim gelyncht wurden, hat die Initiative Forum Urbanum an der Grabenstraße im Bereich der Einmündung Taunusstraße errichtet. Eine von nächtlichen Bombardierungen aufgebrachte Menschenmenge überfiel am 26. August 1944 acht amerikanische Soldaten. Sechs von ihnen wurden getötet, zwei überlebten. Die Initiative Forum Urbanum hat einen Teil der Mauer rekonstruiert, an der der Mord stattgefunden hat. Dort erinnern auch Bilder an die acht amerikanischen Soldaten.