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Häufig gestellte Fragen (FAQs )

Letzte Aktualisierung am 20. Mai 2020 um 10.15 Uhr

 

Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten hierzu.

Was ist SARS-CoV2?

Beim SARS-CoV-2 handelt es sich um ein „neues“ Virus aus der Gruppe der Corona-Viren.  Die Quelle des Virus ist noch nicht bekannt, sie wird in der chinesischen Region Wuhan vermutet.

Die Erkrankung an dem Virus heißt COVID-19. Der Name leitet sich ab von Corona, Virus und Disease (dem englischen Wort für Krankheit), ergänzt um das Jahr der Entdeckung 2019. Auch der Auslöser der Krankheit, das Virus, erhielt einen eigenen Namen: SARS-CoV-2.

Wo und wie stark breitet sich aktuell das Corona-Virus aus?

Fallzahlen in Deutschland werden von Robert-Koch-Institut nach Bundesland und Landkreisen grafisch in einem Dashboard dargestellt:
Link zu Link COVID-19-Dashboard RKI

Die WHO bietet ebenfalls eine grafische Übersicht der weltweiten Fallzahlen an:
Link zu Link COVID-19-Dashboard WHO

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration veröffentlich täglich die hessischen Fallzahlen:
Link zu Link HMSI

Wie lange dauert es, bis nach einer Ansteckung die Erkrankung ausbricht?

Es dauert etwa 1 bis 14 Tage, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

Wie ist der Verlauf der Krankheit?

Die Krankheitsverläufe sind vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. In China wurde rund 80 Prozent der Erkrankungen als milde bis moderat beschrieben. In 14 Prozent der Fälle wurden schwere und in etwa 6 Prozent der Fälle lebensbedrohliche Verläufe festgestellt. Außerhalb von China gibt es teilweise Beobachtungen, dass der Anteil milder Verläufe höher als 80 Prozent ist. Der Anteil schwerer Erkrankungen ist auch davon abhängig, wie die Fälle identifiziert wurden.

Wie lässt sich eine Erkrankung erkennen?

Vom Robert-Koch-Institut häufig genannte Symptome in Deutschland (Stand: 06.05.2020) sind Husten (50 %), Fieber (41 %), Schnupfen (21 %) und Pneumonie (2,8 %). Weitere Symptome sind Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Bindehautentzündung, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Benommenheit.

Wer gehört zu den Risikogruppen?

Auch wenn schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten und auch bei jüngeren Patienten beobachtet wurden, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

 

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher
  • stark fettleibige Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
  • des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem

 

Nach bisherigen Studien scheinen die Verläufe bei Kindern eher mild und unspezifisch zu sein.

Wie muss ich mich bei Symptomen verhalten?

Zeigen Sie Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder Atemnot, sollen sie:

  • die 116 -117 anrufen (ohne Vorwahl, Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes). Diese Telefonnummer ist kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar.
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden (Gesundheitsat Groß-Gerau: 06152 989-213)
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden


Diese klären dann mit der anfragenden Person ab, ob eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

Wann soll eine Person auf das neue Corona-Virus getestet werden?

Der Verdacht auf COVID-19 ist nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts begründet, wenn bei Personen mindestens eine der folgenden Konstellationen vorliegt:

  1. Akute respiratorische Symptome jeder Schwere und/oder Verlust von Geruchs-/Geschmackssinn bei ALLEN Patienten unabhängig von Risikofaktoren.
  2. Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn UND jegliche mit COVID-19 vereinbare Symptome.
  3. Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Lungenentzündung UND Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeeinrichtung/einem Krankenhaus.


Bei diesen Personen empfiehlt das RKI eine diagnostische Abklärung. Die Kassen übernehmen die Kosten, wenn der Arzt den Test für medizinisch notwendig erachtet.

Wie kann ich mich schützen?

Nachfolgenden Hygienemaßnahmen werden als Schutzmaßnahmen allen dringend empfohlen:

  • häufig und gründlich Hände waschen
  • Husten und Niesen nur in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge
  • Einmal-Taschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch in einem, möglichst geschlossenen Mülleimer entsorgen
  • kein Händeschütteln, keine Umarmungen oder Begrüßungsküsse (Wangenkuss)
  • nicht mit den Händen ins Gesicht (Nase, Mund und Augen) fassen (vor allem nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden, aber auch zu Hause)
  • Smartphone, Handy, Tablet etc. regelmäßig reinigen/desinfizieren
  • grundsätzlich nur eigenes Geschirr und Besteck benutzen
  • dies gilt auch für Handtücher
  • Menschenansammlungen konsequent meiden und Abstand zu anderen Menschen halten (1,5 bis 2 Meter)


Wie einfache Hygieneregeln beim Husten und Niesen vor einer Ansteckung schützen, erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) auf diesen Seiten:

Link zu Link Hygieneregeln der BzgA

 

Richtiges Händewaschen wird hier erklärt:

Link zu Link Händewaschtipps der BzgA

In welchen Situationen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (sog. Alltagsmasken) verpflichtend?

Die Hessische Landesregierung hat eine Maskenpflicht beschlossen. Danach müssen die Bürgerinnen und Bürger seit dem 27. April eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten. Auch auf dem Rüsselsheimer Wochenmarkt und in allen Gesundheitseinrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen gilt, die Maskenpflicht. Des Weiteren sind in Spielhallen und Spielbanken, in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten sowie von Tierparks und Zoos sowie bei der Erbringung und Entgegennahme von körpernahen Dienstleistungen (Friseur, Fußpflege, Tattoostudio etc.) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Bedeckungspflicht gilt auch für Küchenpersonal und Servicekräfte während sie ihre Tätigkeit ausüben.

Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern (Fremdschutz). Denn das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann dazu beitragen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit Corona-Virus in der Bevölkerung zu reduzieren und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen – allerdings nur, wenn weiterhin Abstand (mindestens 1,5 Meter) von anderen Personen, Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene eingehalten werden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wenn Bürgerinnen und Bürger keine Maske aufhaben und nachdem sie angesprochen worden sind, keine aufsetzen, kann ein wiederholter Verstoß mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

Können importierte Waren aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Corona-Viren gilt es nach derzeitigem Wissensstand als unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus sein könnten.



Können Corona-Viren auf festen und trockenen Oberflächen überleben und infektiös bleiben? Und wie sieht es mit Geldscheinen aus?

Die Stabilität des Corona-Virus in der Umwelt hängt von vielen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beschaffenheit der Oberfläche sowie vom speziellen Virusstamm und der Virusmenge ab. Im Allgemeinen sind Corona-Viren nicht besonders stabil auf trockenen Oberflächen. In der Regel erfolgt die Inaktivierung in getrocknetem Zustand innerhalb von Stunden bis einigen Tagen. Erste Laboruntersuchungen zeigen, dass es nach starker Kontamination bis zu 3 Stunden als Aerosol, bis zu 4 Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu 2-3 Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann. Um sich vor Virusübertragungen über kontaminierte Oberflächen zu schützen, ist es wichtig, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht zu beachten.

Das Virus kann auch auf Geldscheinen überleben. Ob die Virus-Menge für eine Infektion ausreicht, ist nicht klar. Infektionen über diesen Übertragungsweg sind allerdings nicht bekannt. Wer auf Nummer sichergehen möchte, kann kontaktlos bezahlen, zum Beispiel per Girokarte (EC-Karte) oder per Handy (Google Pay, Apple Pay).

Können Corona-Viren auf Textilien überleben?

Derzeit liegen keine Informationen zur Überlebensdauer des Corona-Virus auf Textilien oder in der Waschmaschine vor.  Im normalen Alltag können Personen in Privathaushalten ihre Wäsche wie gewohnt waschen.

Kleidung, Bettwäsche, Unterwäsche, Handtücher, Waschlappen usw. von Erkrankten sowie Textilien, die mit infektiösen Körperflüssigkeiten in Kontakt gekommen sind, sollten bei einer Temperatur von mindestens 60°C in der Waschmaschine mit einem Vollwaschmittel gewaschen und gründlich getrocknet werden. Beim Umgang mit Wäsche von Erkrankten sollte der direkte Kontakt von Haut und Kleidung mit kontaminierten Materialien vermieden werden, die Wäsche nicht geschüttelt und im Anschluss die Hände gründlich gewaschen werden.

Welche Länder und Gebiete sind besonders betroffen?

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut (RKI) keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. Genaue Fallzahlen sind dabei nicht immer bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht aus Sicht des RKI daher weltweit.

Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen: „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Dies gilt bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020."

Umfangreiche Informationen finden sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amts:

Link zu Link Reisewarnungen für nicht notwendige, touristische Auslandsreisen

Ich bin aus dem Ausland zurückgekehrt. Wie soll ich mich verhalten?

"Die „Fünfte Verordnung zur Anpassung der Verordnung des Corona-Virus“ der Hessischen Landesregierung ergänzt die Einreisebestimmungen der Bundesregierung in die Bundesrepublik Deutschland. Sie trägt damit dazu bei, dass keine neuen Infektionsherde durch Ein- und Rückreisende entstehen. Derzeit gilt die Pflicht, sich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, für Reisende aus so genannten Drittstaaten (Länder außerhalb der EU). Einreisende sind zudem verpflichtet, unverzüglich das für ihren Wohnort zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und über die Rückkehr zu informieren. Sie sind außerdem verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen einer Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren.

 

Nach einer Lockerung der Hessischen Quarantäne-Bestimmungen ist es wieder möglich, aus einem EU-Mitgliedsstaat, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien sowie Nordirland einzureisen, ohne sich danach in Quarantäne begeben zu müssen. Allerdings gilt: Wer aus einer Region einreist, in der die Neuinfizierten-Zahl mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage aufweist, muss sich ebenfalls in Quarantäne begeben.

Link zu Link Quarantänebestimmungen des Landes Hessen für Rückreisende

Darf ich überhaupt noch raus?

Die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Virus bleiben bis zum 5. Juni weiter bestehen. Sie werden aber gelockert, um soziale Kontakte schrittweise wieder zu ermöglichen. Ab Samstag (9. Mai) gilt folgende Regelung: Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands gestattet. Grillen und Picknicken im öffentlichen Raum ist weiterhin untersagt, weil es hier schwierig ist, ein Hygienekonzept oder die Abstände einzuhalten. Der erforderliche Mindestabstand von 1.5 Metern ist einzuhalten.

Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen oder Gerichtsverhandlungen, erforderlichen beruflichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten sind weiter möglich. Auch die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und das Spenden von Blut sind gestattet.

Die Stadt hat ein Aufenthaltsverbot für bestimmte Bereiche der Stadt erlassen. Welche Bereiche sind betroffen und bedeutet das, dass ich dort nicht mehr spazieren gehen oder meinen Hund ausführen darf?

Im Einklang mit den vom Land Hessen ab 11. Mai beschlossen weiteren Lockerungen der Kontaktbeschränkungen wurden in Rüsselsheim ab Montag (11. Mai) die Aufenthaltsverbote für bestimmte Plätze aufgehoben. Betroffen sind davon die Grünanlage rund um das Opel-Mausoleum, der Horlachgraben, der Böllenseeplatz sowie die große Liegewiese im Ostpark.

 

Dagegen hat die Stadt Rüsselsheim am Main das Aufenthaltsverbot für den Landungsplatz und den Parkplatz an der Großsporthalle verlängert. Dieses gilt analog zur aktuellen Verordnung des Landes bis zum 5. Juni. Spazierengehen oder den Hund ausführen ist auf beiden Plätzen erlaubt, allerdings nur allein, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands. Es gilt weiterhin der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern.

Wie hoch ist das Bußgeld bei Verstößen gegen die Verordnungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus?

In Hessen können seit dem 3. April Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Beispielhafte Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus können als Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld zwischen 200 und 5.000 Euro geahndet werden:

 

Regelsatz von 200 Euro
Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), pro Teilnehmer
Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstige Sportangebote
 Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher

Regelsatz von 500 Euro
Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten

Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro
Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstigen Sportangeboten
Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens

Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro
Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen

Die Bußgelder fußen auf dem Infektionsschutzgesetz. Besonders schwere Verstöße können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden, beispielsweise Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder das Abhalten verbotener Veranstaltungen. Alle anderen Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten von den Ordnungs- und Gesundheitsämtern geahndet.

 

Mit der Einführung der Maskenpflicht ab dem 27. April 2020 kann das Nicht-Tragen von einer Mund-Nasen-Bedeckung in Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs oder im Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen mit 50 Euro Bußgeld geahndet werden.

Welche Freizeitangebote sind wieder möglich?

Bereits seit dem 4. Mai dürfen in Hessen unter Einhaltung von Abstands- bzw. Hygieneregeln folgende Freizeitangebote wieder genutzt und besucht werden:

 

  • Spiel- und Bolzplätze
  • Museen, Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten, unter der Vorgabe, dass eine individuelle Nutzung erfolgt. Gruppenaktivitäten oder -führungen können nicht angeboten werden. Als Richtwert gilt, dass sich eine Person auf einer Fläche von 20 Quadratmetern aufhalten darf 
  • Tierparks, Zoos und Botanische Gärten

 

Die Öffnung weiterer Freizeitangebote hat die Hessische Landesregierung ab dem 9. Mai gestattet. Dazu zählen: Indoor-Spielplätze, Kletter- und Turnhallen sowie Kegelbahnen. Aber auch hier gilt: Hygieneregeln und Abstand halten.

 

Die neuen Lockerungen gibt es neben dem Spitzen- und Profisport nun auch für den Vereins- und Breitensport. Er kann ausgeübt werden, wenn die jeweilige Sportart kontaktfrei ist. Auch im Sport gilt die Mindestabstandsregelung von 1,5 Metern. Die Umkleiden, Dusch- und Waschräume sowie Gemeinschaftsräumlichkeiten sind weiterhin geschlossen.

 

Spielhallen, Casinos, Wettbüros und Fitnessstudios können ebenfalls ab dem 15. Mai 2020 ihre Geschäfte wiederaufnehmen. Tanzlokale und Discotheken bleiben jedoch vorerst weiter geschlossen.

 

Bereits seit dem 1. Mai dürfen sich auch Glaubensgemeinschaften wieder versammeln. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften haben laut Landesregierung eigene Konzepte zur Einhaltung der Abstandsregeln, der Hygiene und der Steuerung des Zutritts erarbeitet und zusammen mit den Ländern und dem Robert Koch-Institut abgestimmt.

 

Diese Regelungen sind bis zum 5. Juni gültig. Eine umfangreiche Auflistung aller erlaubten Geschäfte und Dienstleistungen stellt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (MWEVW) zur Verfügung.


Link zu Link auf die Auslegungshinweise des Landes Hessen "Was ist wieder erlaubt, was nicht?“

Welche Geschäfte dürfen öffnen?

Für den Einzelhandel gelten seit dem 9. Mai neue Regelungen. Maßgeblich für die Öffnung ist nicht mehr die Verkaufsfläche (bis zu 800 Quadratmeter), sondern eine Begrenzung auf einen Kunden oder eine Kundin pro 20 Quadratmeter. Die Einlassbegrenzung und die bekannten Schutzmaßnahmen sind weiter sicherzustellen.

Wann öffnen Gaststätten und Restaurants wieder?

Gaststätten dürfen ab 15. Mai wieder öffnen. Bislang durften Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen und Cafés Speisen und Getränke nur zum Abholen bereitstellen oder durch einen Lieferdienst regeln. Die Wiederöffnung ist an Bedingungen geknüpft. Dazu zählen beispielsweise die Beschränkung der Gästezahl und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern (ausgenommen Angehörige des eigenen Hausstands). Zusätzlich müssen bei Bewirtung in geschlossenen Räumen Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste erfasst werden, um mögliche Infektionen schnell nachverfolgen zu können.

Welche Dienstleister dürfen weiterhin arbeiten?

Optiker, Hörgeräteakustiker, Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten, Bestatter und Handwerker dürfen weiterarbeiten. Auch Reinigungen und Waschsalons bleiben weiterhin offen. Beratungsleistungen innerhalb der freien Berufe und psychosozialer, rechtlicher, seelsorgerischer oder ehrenamtlicher Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen sollen möglichst ohne unmittelbaren persönlichen körperlichen Kontakt und unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene erfolgen. Die bisherige Beschränkung für Frisiersalons und andere Dienstleister im Bereich der Körperpflege wie zum Beispiel Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen sind ab dem 4. Mai aufgehoben, wenn sie die für sie geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen einhalten. Hundesalons und Hundeschulen dürfen gleichfalls wieder öffnen.

Alle anderen Dienstleister müssen weiterhin vorübergehend ihren Betrieb einstellen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Diese Regelungen sind bis zum 10. Mai gültig. Eine umfangreiche Auflistung aller erlaubten Geschäfte und Dienstleistungen stellt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (MWEVW) zur Verfügung.

Link zu Link auf Internetseite des Hessischen Wirtschaftsministeriums "Was ist wieder erlaubt, was nicht?“

Wann öffnet die "Tafel" in Rüsselsheim wieder? Und gibt es weitere Hilfsangebote zur Unterstützung Bedürftiger mit Nahrungsmitteln?

Am 1. Mail hat die Rüsselsheimer Tafel wieder ihren Betrieb unter Berücksichtigung eines Hygienekonzeptes aufgenommen. Lebensmittelausgaben finden dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr statt. Deswegen schränkt die Mittagessenausgabe „Kochen für Rüsselsheim“ am Haus der Kirche (Marktstraße 7) ihr Angebot auf montags und freitags von 12 bis 13 Uhr ein.

Als sich die Tafel gezwungen sah, zu schließen, stellten die Mittagessenausgabe „Kochen für Rüsselsheim“ sowie der Verein Foodsharing Groß-Gerau e.V. die Versorgung von Menschen, die auf Hilfen angewiesen sind, sicher. Für die Mittagessenausgabe arbeiten die evangelische Martinsgemeinde, die VfR Sportgaststätte, das Diakonische Werk, der Verein Foodsharing und die Stadt Rüsselsheim zusammen. Die Helferinnen und Helfer geben auf dem Gemeindeplatz warmes Mittagessen aus. Foodsharing stellt darüber hinaus über einen Fair-Teiler Schrank an der Hans-Sachs-Straße und einer sonntäglichen Ausgabe Lebensmittel zur Verfügung.

Werden auch wohnungslose Menschen (Obdachlose) in der Corona-Krise versorgt?

Auch in Zeiten der Corona-Krise ist in Rüsselsheim die Unterbringung von Obdachlosen gesichert. Aktuell verzeichnen die Obdachlosenunterkünfte des Diakonischen Werks einen Zuwachs an Unterbringungen und beim Tagesaufenthalt. Ein Großteil der Menschen stammt jedoch nicht aus Rüsselsheim. 

Im Normalfall kann der Tagessatz in der Einrichtung am Rugbyring für 22 Tage im Monat, die Übernachtung an 14 Tagen im Monat gewährt werden. Auf Grund der aktuellen Situation ist beides bis zum 19. April unbegrenzt möglich. Die Obdachlosenbehörde der Stadt Rüsselsheim am Main verfügt zudem derzeit noch über acht freie Plätze in der Einrichtung am Flörsheimer Weg. Zusätzlich kann auf Kapazitäten in Pensionen zurückgegriffen werden.

Regelmäßig suchen zudem Straßensozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter bekannte Treffpunkte von Obdachlosen auf. Sie melden zurück, dass sie derzeit kaum noch obdachlose Menschen in Rüsselsheim vorfinden.

Da auf Grund der Schließung der Rüsselsheimer Tafel für Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit wegfällt, sich günstig mit Lebensmitteln zu versorgen, gibt es nun für sie eine Alternative. Für sie steht ab sofort direkt am Gebäude der Tafel an der Hans-Sachs-Straße ein Ersatz zur Verfügung. Dort hat der Verein Foodsharing in Zusammenarbeit mit der Tafel und der Stadt Rüsselsheim einen so genannten „Fair-Teiler“ eingerichtet, einen Schrank zur Weitergabe von Lebensmittelspenden. Hier können ab sofort Lebensmittel entnommen werden. Der Schrank ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Im Kooperationsprojekt „Kochen für Rüsselsheim“ der evangelischen Martinsgemeinde, der VfR Sportgaststätte, des Diakonischen Werks, des Vereins Foodsharing und der Stadt Rüsselsheim ist inzwischen auch eine Mittagessensversorgung für Bedürftige aufgebaut worden. Die Essensausgabe richtet sich an Tafelkunden, wohnungslose Menschen sowie alle anderen bedürftigen Gruppen. Die Essensausgabe findet von Montag bis Freitag von 12 bis 13 Uhr am Haus der Kirche (Marktstraße 7) statt.

Kann ich Angehörige im Krankenhaus oder im Seniorenheim besuchen?

Für Pflegeeinrichtungen wie Seniorenheime und Krankenhäuser gilt ein weitreichendes Besuchsverbot mit wenigen Ausnahmen. Das GPR Klinikum hat inzwischen ein generelles Besuchsverbot erlassen. Ausnahmen sind hessenweit ab dem 4. Mai jedoch für nahe Angehörige und enge Bezugspersonen möglich. Erlaubt ist lediglich ein einziger Besucher pro Woche. Die Dauer ist auf maximal eine Stunde beschränkt. Der Besuch muss vorab bei der Einrichtung angemeldet und ein Termin abgestimmt werden. Es gelten dabei strenge Hygieneschutzmaßnahmen. Während der Geburt ist eine Begleitung durch eine Person (Ehemann/Partner) weiterhin erlaubt. Auch auf der Wöchnerinnenstation dürfen die jungen Mutter und ihr Säugling lediglich von ihrem Ehemann oder Partner besucht werden.

 

Der Zutritt in das Innere des GPR Klinikums ist für Gäste ausschließlich über den Haupteingang in der August-Bebel-Straße möglich. Es werden zudem die Personalien, der Anlass des Zutritts, der Zeitpunkt des Eintritts und der Zeitpunkt des Verlassens des Gebäudes dokumentiert. Bei jedem Gast wird mithilfe eines kontaktlosen Infrarotthermometers die Körpertemperatur gemessen. Personen mit einer Körpertemperatur über 38,0°C wird der Zutritt ausschließlich zu einer medizinischen Behandlung gewährt.

Ich habe demnächst einen OP-Termin im Krankenhaus. Kann ich den noch wahrnehmen?

Medizinische Eingriffe und Operationen in Kliniken und ambulanten Praxen, die bislang untersagt waren, wenn sie nicht zwingend notwendig waren, dürfen seit dem 4. Mai wieder vorgenommen werden.

Ich möchte in Kürze in Rüsselsheim heiraten. Unter welchen Bedingungen ist das derzeit möglich?

Nachdem die Corona-Bestimmungen gelockert wurden, können Trauungen in Rüsselsheim am Main ab sofort wieder mit 10 Personen stattfinden. Zu diesen zählen das Brautpaar selbst und die Standesbeamtin oder der Standesbeamte, sodass sieben weitere Gäste an der Zeremonie teilnehmen können.

Die Stadt Rüsselsheim verfügt über zahlreiche besondere Trauorte. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus kann die standesamtliche Heirat derzeit nur im Trauzimmer des Rathauses vollzogen werden. Die Abstandsregeln können dort am besten eingehalten werden.

Ich habe einen Trauerfall zu beklagen. Was ist zu beachten?

Die Stadt Rüsselsheim am Main stellt ab dem 4. Mai ihre Trauerhallen wieder zur Verfügung. Da weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern (ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstands) eingehalten werden muss, stehen in der Trauerhalle auf dem Friedhof am Waldweg 28 Sitzplätze zur Verfügung, auf dem Waldfriedhof 30, 25 auf dem Friedhof in Königstädten und 20 auf dem Friedhof in Bauschheim. Die Abstandsregelung zwischen einzelnen Personen gelten nicht nur innerhalb der Trauerhallen, sondern auch auf den Freiflächen und an den Grabstätten. Im Freien ist die Begrenzung der Personenzahl im Grundsatz aufgehoben, jedoch gelten weiterhin die Mindestabstände von 1,5 Metern. Davon ausgenommen sind nur Personen eines Hausstands.

Mein Personalausweis/Pass ist abgelaufen. Was kann ich tun?

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden-Angelegenheiten, wenn möglich, online zu erledigen oder zu verschieben. Sollte Ihr alter Personalausweis in den nächsten Wochen ablaufen, weist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat darauf hin, dass der Ausweispflicht auch durch den Besitz eines gültigen Reisepasses nachgekommen kann.

Ein abgelaufener Personalausweis gilt weiterhin als Identitätsnachweis. Bürgerinnen und Bürger können diesen weiterhin bei Bankangelegenheiten oder bei der Polizei problemlos vorlegen und sich damit ausweisen.

Wer einen gültigen Reisepass hat, bekommt daher zurzeit keinen dringend Termin zur Beantragung eines neuen Personalausweises. Auch wenn der Personalausweis noch bis Juni/Juli 2020 Gültigkeit besitzt, vergibt die Stadtverwaltung im Moment keine Termine und verschiebt die Beantragung auf einen späteren Zeitpunkt.
 
Falls Personen kein gültiges Dokument mehr besitzen bzw. das Dokument in der nächsten Zeit abläuft, wird davon abweichend zur Beantragung eines neuen Personalausweises ein Termin vergeben.

Ich gehöre zur Personengruppe der Risikopatienten/bin in Quarantäne oder anderweitig hilfsbedürftig und benötige Unterstützung beim Einkauf oder andere Hilfe. Wer kann mir helfen?

Um Hilfesuchende und Helfende zusammen zu bringen, hat die Stadt Rüsselsheim am Main eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger, die Unterstützung in der Alltagsbewältigung benötigen, sowie diejenigen, die bereit sind, sich zu engagieren, bei der Beratungsstelle für ältere und behinderte Menschen melden.

Das Hilfenetzwerk der Stadtverwaltung ist unter der Telefonnummer 06142 83-2288 und über E-Mail an hilfenetzwerk@ruesselsheim.de erreichbar. Die Hotline ist während der derzeitigen städtischen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr, Donnerstag zusätzlich: 15 Uhr bis 18 Uhr) besetzt. Außerhalb dieser Zeiten besteht die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen.

Haben die Wertstoffhöfe geöffnet? Werden Sperrmüll und Grünschnitt abgeholt?

Die Wertstoffhöfe sind wieder öffnen. Bürgerinnen und Bürger können Abfälle, Wertstoffe und Grünschnitt abgeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gelten aber weiterhin besondere Regelungen:

Dazu zählt auch die Verkehrsführung, so dass die Anfahrt zum Wertstoffhof Rüsselsheim über die Walter-Flex-Straße erfolgen muss.

Für beide Wertstoffhöfe gilt:

- es dürfen sich maximal drei Anlieferende zeitgleich auf dem Gelände befinden
- den Personalausweis oder Gebührenbescheid bitte vorzeigen
- es besteht Maskenpflicht, d.h. Mund- und Nasenabdeckung ist zu tragen
- der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ist zwingend einzuhalten
- es dürfen maximal 2 Personen in einem Fahrzeug sein
- es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Wir bitten schon jetzt um Verständnis!

Öffnungszeiten:
Rüsselsheim - Montag bis Samstag von 08.00 – 14.00 Uhr
Raunheim – Mittwoch von 13.00 bis 16.00 Uhr und Samstag von 09.00 bis 12.00 Uhr. An den anderen Tagen bleibt der Wertstoffhof in Raunheim geschlossen.

Darüber hinaus ist den Weisungen des Personals Folge zu leisten. Es findet keine gewerbliche Entsorgung statt und die Mitarbeiter dürfen nicht beim Entladen unterstützen. Das Verwaltungsgebäude und die Toiletten sind für die Kunden weiterhin geschlossen.

Abholung von Sperrmüll

Derzeit vergibt der Städteservice Sperrmülltermine für die Zeit bis Ende Mai (22. KW). Danach prüft der Städteservice, ob wochenweise die Sperrmüllabholung verlängert werden kann. Um eine Überlastung zu vermeiden, sollen Bürgerinnen und Bürger nur wirklich dringende Fällen Sperrmüll anmelden.

 

Abholung von Grünschnitt
Um in der aktuellen Situation die Ansammlung von Grünschnitt in Privathaushalten etwas zu entspannen, bietet der Städteservice eine Abholung von gebündeltem Grünschnitt an. Dazu können Bürgerinnen und Bürger können über das Onlineportal des Städteservice oder telefonisch unter 06142 83-2800 im Servicecenter einen persönlichen Termin buchen. Bei der Abholung ist zu beachten, den Grünabfall gebündelt (nicht länger als 150 cm und keine Äste mit mehr als 8 cm Durchmesser) bereitzustellen. Grünschnitt in Popup-Säcken oder sonstigen Behältnissen wird nicht geleert. Alternativ weist der Städteservice darauf hin, dass der Grünschnitt in die Biotonne gegeben oder der Rasen einfach nur gemulcht werden kann (d.h. den Grünschnitt als Dünger auf dem Rasen liegenlassen).

Was ist bei der Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten bei Quarantäne zu beachten?

Das Bundesumweltministerium empfiehlt für die Entsorgung von Abfällen aus privaten Quarantäne-Haushalten eine bestimmte Vorgehensweise, die sich an Empfehlungen und Hinweisen des Robert-Koch-Instituts orientiert.

  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von zum Beispiel losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.
  • Alle Abfälle des privaten Haushalts müssen der Restabfalltonne zugeführt werden. Eine Trennung der Abfälle (Papiertonne, Biotonne, gelber Sack/Tonne) darf nicht mehr erfolgen.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.
  • Eine Zuführung der Abfälle in die thermische Abfallverwertung (Hausmüllverbrennungsanlagen) ist zwingend, um den Virus bei den dort herrschenden hohen Verbrennungstemperaturen sicher zu zerstören.


Der Städteservice bittet darauf zu achten, dass spitze und scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Abfallsäcke sollen nicht frei zugänglich neben Abfalltonnen gestellt werden, wie es beispielsweise häufig an Abholtagen zu beobachten ist, damit die Mitarbeiter keinen direkten Kontakt mit dem Abfall haben.

Wer kann eine Notbetreuung in Anspruch nehmen?

Das Land Hessen hat am 13. März entschieden, Schulen und Kitas in ganz Hessen zu schließen. Dies gilt auch in Rüsselsheim. Für Kitas gilt diese Regelung vorerst noch bis zum 1. Juni, für Schulen beginnt die schrittweise Öffnung ab dem 27. April. Um hier Entlastung für Familien und Alleinerziehende zu schaffen, gibt es eine Notbetreuung für Kinder bis einschließlich der 6. Jahrgangsstufe. Voraussetzung dafür ist, eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter des Kindes zu bestimmten Berufs- und Personengruppen gehört. Einen Anspruch auf Kinderbetreuung erhalten auch alle alleinerziehende Berufstätige - unabhängig davon, ob sie in einem bestimmten Berufszweig arbeiten. Ebenso dürfen ab dem 25. Mai Kinder mit Behinderung in die Notbetreuung. Die Hessische Landesregierung hat außerdem eine Härtefallregelung für diejenigen Familien geschaffen, für die der Wegfall des Betreuungsangebotes in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung eine besondere Härte im Alltag darstellt. Die Entscheidung, ob die Härtefallregelung greift, trifft das Jugendamt. Zur Prüfung von Härtefällen hat die Stadt Rüsselsheim beim Jugendamt eine Prüfstelle eingerichtet, die per E-Mail unter haertefaelle-kita@ruesselsheim.de zu erreichen ist.

 

Eine vollständige Liste der berechtigten Berufsgruppen hat das Land Hessen auf seiner Website aufgestellt.

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Wenn ich keine (Not-)Betreuung in Anspruch nehmen kann, muss ich dann trotzdem Kita-Gebühren bezahlen?

Nein, das müssen Sie nicht. Die Stadt Rüsselsheim am Main hat dazu zweierlei entschieden: Zum einen wurden die Gebühren für Krippen, Kindergärten und Horte gemäß der Kita-Satzung ausgesetzt. Zum anderen hat sie das Verpflegungsgeld gestoppt.


Es kann allerdings sein, dass noch Beträge abgebucht werden, weil sich die Abbuchung kurzfristig nicht stoppen ließ. Es erfolgt jedoch in jedem Fall eine Rücküberweisung.

Und wie sieht es mit den Kosten für die städtischen Betreuungsschul- und Ganztagesangeboten sowie bei der Tagespflege aus? Muss ich weiter Beiträge bezahlen?

Nein, auch hier sind keine weiteren Zahlungen erforderlich. Die Stadt Rüsselsheim setzt analog zu den Kitas auch die Gebühren für die städtischen Betreuungsschul- und Ganztagsangebote sowie für die Kindertagespflege bei Tagesmüttern und -vätern aus.  Sollten dennoch Beträge abgebucht werden, dann hat sich die Abbuchung kurzfristig nicht stoppen lassen. Es erfolgt jedoch in jedem Fall eine Rücküberweisung.