Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

27.09.2021

B 43: Hessen Mobil saniert Rad- und Gehwegeunterführung in Rüsselsheim

Am Montag (27. September) beginnt Hessen Mobil mit den Bauarbeiten zur Instandsetzung einer Geh- und Radwegeunterführung im Zuge der Bundesstraße 43 in Rüsselsheim. Die Unterführung dient als Verbindung zwischen dem Opel -Tor 45 und der Siedlung Böllensee und führt den Rad- und Gehwegverkehr unter der B 43 hindurch. Die gesamten Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2022 an.
 
Die Baumaßnahme wurde in insgesamt drei Bauabschnitte unterteilt. Im Rahmen der Bauarbeiten muss dabei ab Mitte Oktober jeweils eine Fahrtrichtung vollgesperrt werden. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs in beide Richtungen auf der Bundesstraße wird dabei eine sogenannte 2+0 Verkehrsführung eingerichtet. Hierbei wird der Verkehr über eine Mittelstreifenstreifenüberfahrt auf die gegenüberliegende Richtungsfahrbahn geführt. Pro Fahrtrichtung steht dann jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung.
 
Die Arbeiten beginnen am 27. September mit der Herstellung dieser Mittelstreifenüberfahrt und finden bis etwa Mitte Oktober zunächst lediglich unter Einengung der Bundesstraße im Baustellenbereich statt.
Hierfür muss am Knotenpunkt B 43 / Alzeyer Straße in Fahrtrichtung Frankfurt der Linksabbiegerstreifen in Richtung Opel/Tor 45 gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Straßen „An der Feuerwache“, „An der Berggewann“ und „Alzeyer Straße“ (siehe Abbildung).
 
Ab Mitte Oktober beginnen die eigentlichen Bauarbeiten an der Unterführung, die voraussichtlich bis Oktober kommenden Jahres andauern werden. Die Unterführung besteht aus zwei Teilbauwerken, die nacheinander instandgesetzt werden. Begonnen wird dann zunächst in Fahrtrichtung Rüsselsheim.
 
Die Details zu den weiteren Bauabschnitten wird Hessen Mobil zeitnah gesondert veröffentlichen.
 

Zur Gesamtmaßnahme:

Die 1958 als Einfeld-Stahlbetonplattenbrücke konstruierte Unterführung weist eine Gesamtlänge von etwa 6,87 Meter und eine Gesamtbreite von 13,55 Meter auf. Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Bauwerksprüfungen zeigte die Brücke Schad- und Hohlstellen in Beton, freiliegende und korrodierte Bewehrung sowie ungenügende Betondeckung. Das Schadensbild zeichnet sich dabei im Bereich der Widerlager, Flügel und Überbauten und der Kappen ab.
Durch die anstehenden Instandsetzungsarbeiten soll die Dauerhaftigkeit des Brückenbauwerkes sichergestellt werden. Dabei werden umfassende Arbeiten sowohl an der Überbau-, als auch an der Unterbauseite der beiden Teilbauwerke durchgeführt.
 
Am Überbau werden zunächst Teilbereiche der Kappen sowie die Beläge und Abdichtungen entfernt. Anschließend erfolgen Betoninstandsetzungsarbeiten am Konstruktionsbeton, sowie die Erneuerung der Kappenbereiche, des Fahrbahnbelags, der Fahrbahnabschlusskonstruktionen und der nordwestlichen Böschungstreppe.
 
Am Unterbau einschließlich der Widerlager wird der schadhafte Beton zunächst großflächig entfernt und anschließend ersetzt. Freiliegende und korrodierte Bewehrung wird instandgesetzt bzw. erneuert. Anschließend wird großflächig ein spezieller Oberflächenschutz aufgetragen.
 
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 430.000 Euro und werden vom Bund getragen.
 

Weitere Informationen:

Link zu Internetseite Hessen Mobil


 

Link zu Zurück zur Übersicht