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Presseinformationen

03.04.2024

Neues Wechselladerfahrzeug für die Feuerwehr

(v.l.n.r.): Michael Kämpfer (stellvertretender Leiter der Feuerwehr), Stadtrat Nils Kraft, Jörg Wintermeyer (Leiter der Feuerwehr), Reto Wintermeyer (Abteilungsleiter Technik). Foto: Stadt Rüsselsheim am Main, Fotograf: Volker Dziemballa.

Stadtrat Nils Kraft hat der Rüsselsheimer Feuerwehr ein neues Wechselladerfahrzeug übergeben. „Die Feuerwehrmänner- und frauen rücken zu unterschiedlichen, sehr anspruchsvollen Einsätzen aus: Von Bränden über Verkehrs- bis zu Gefahrgutunfällen. Mit dem Wechselladerfahrzeug kann die Feuerwehr über die Einsatzfahrzeuge hinaus für den jeweils erforderlichen Einsatz Gerätschaften und Materialien zum Einsatzort bringen. Sie kann so den am besten für die Situation vorbestückten Container aufladen. Nach dem Abladen können auch weitere Container herangeschafft werden. Dies ermöglicht einen sehr flexiblen Einsatz“, sagt Kraft.

Die Rüsselsheimer Feuerwehr verfügt auf der Feuerwache über sechs Abrollbehälter, die mit dem Wechselladerfahrzeug transportiert werden können. Einer ist zum Beispiel mit Sonderlöschmitteln bestückt, ein weiterer mit Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und einer mit Schlauchmaterial und Gerätschaften für die Wasserförderung über lange Wegstrecken. Neben den Containern mit technischem Material gibt es auch einen zur Unterbringung und Verpflegung von Personal und betroffenen Personen bei Großeinsätzen.

„Die Feuerwehr ist sehr breit aufgestellt, weil auch die möglichen Gefahren schon allein durch die Lage Rüsselsheims an Autobahnen oder mit großen Industrieunternehmen divers sind. Deswegen unterstützt die Stadt diese wichtige Arbeit mit entsprechender Ausstattung. Ich danke allen Feuerwehrmännern und –frauen, die sich hierfür kontinuierlich fortbilden und sich für die Sicherheit der Menschen mit ihrem Leben einsetzen“, sagt Kraft.

Das neue Wechselladerfahrzeug ersetzt ein fast 30 Jahre altes Vorgängermodell. Da Planungen, Ausschreibung und Produktion für ein solches Fahrzeug viel Zeit in Anspruch nehmen, wurde damit bereits 2021 begonnen. Die Beschaffungskosten betragen rund 270.000 Euro. Vom Landkreis Groß-Gerau wird ein Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro gewährt, weil das Fahrzeug auf Anforderung im gesamten Kreis zum Einsatz kommen kann.

Damit das Fahrzeug trotz einer möglichen Gesamtmasse von bis 26 Tonnen wendig ist, hat er eine lenkbare Liftachse. Das Fahrzeug verfügt über ein Hakengerät, um auch längere Abrollbehälter bis zu 6,9 Metern aufladen zu können. Am Einsatzort können acht Arbeitsstellenscheinwerfer zur optimalen Ausleuchtung des Arbeitsbereichs eingesetzt werden. Das Fahrzeug hat darüber hinaus unter anderem eine Sondersignalanlage in LED Technik mit verbessertem Rückwärts-Warnsystem. Damit kann auf Autobahnen der fließende Verkehr bei Einsätzen gewarnt werden.

 

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