Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

13.04.2018

Projektentwicklung für großflächiges Wohn- und Gewerbegebiet im Rhein-Main-Gebiet startet

Foto : Oberbürgermeister Udo Bausch, Monika Fontaine-Kretschmer (Geschäftsführerin der NH) und Bürgermeister Dennis Grieser (v.l.n.r.)

Rund 65 Hektar Entwicklungsfläche für Gewerbe und Wohnen wird die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (NH) treuhänderisch für die Stadt Rüsselsheim am Main mit dem Bauprojekt Eselswiese entwickeln. Dies erfolgt mit der Markentochter ProjektStadt der Nassauischen Heimstätte und dem Kooperationspartner Vermessungsbüro Wittig + Kirchner Ingenieurgesellschaft mbH. Die Schaffung der zirka 50 Hektar Nettobaufläche für Wohnen und Gewerbe wird einen Entwicklungszeitraum von etwa zehn Jahren beanspruchen, da vor den ersten Bauarbeiten zunächst noch Bodenordnung, Bauleitplanung und Erschließungsplanung mit Erschließungsarbeiten im Stadtteil Bauschheim im Südwesten Rüsselsheims erfolgen müssen. 2021 / 2022 beginnt voraussichtlich die Vermarktung.

Oberbürgermeister Udo Bausch sagte bei der Vertragsunterzeichnung: „Dieses Projekt hat nicht nur für die Stadtentwicklung Rüsselsheims eine herausragende Bedeutung. Das Areal wird gleichzeitig eines der größten Entwicklungspotentiale in der Rhein-Main-Region bieten. Der Wohndruck im Rhein-Main-Gebiet ist groß. In Rüsselsheim werden wir ansprechende Flächen bieten können.“

Die Entwicklung in Treuhand hatte die Stadt europaweit ausgeschrieben. Im Vergabenachprüfungsverfahren gab es eine Beschwerde. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat diese als zweite Instanz zurückgewiesen und damit den Weg frei gemacht für die weitere Planung und Umsetzung des Vorhabens. Bausch führte dazu aus: „Es ist gut, dass es jetzt vorangeht. Mit der Eselswiese hat Rüsselsheim enorme Chancen, weiter zu wachsen. Und diese werden wir nutzen.“

Monika Fontaine-Kretschmer (Geschäftsführerin der NH) hob hervor: „Die NH wird das Projekt nun zügig vorantreiben. Wir sind sehr optimistisch, ein Gebiet in einer solchen Lage ansprechend zu planen und gut zu vermarkten. In dem Wohngebiet werden Flächen für Eigenheime und Geschosswohnungsbau berücksichtigt.“ Die NH schätze, dass das Investitionsvolumen allein für die infrastrukturelle Gebietsentwicklung zwischen 70 und 80 Millionen Euro betragen werde. Die privaten Investitionen kämen zusätzlich hinzu.

Bürgermeister Dennis Grieser zeichnete die Verträge gegen und freute sich: „Rüsselsheim wird weiter wachsen. Es werden weitere Familien nach Rüsselsheim kommen, und damit wird die Stadt weiterhin jung bleiben.“ Wichtig sei ihm, dass bei der Sozialplanung bereits Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche und entsprechende Flächen für Sozialwohnungsbau berücksichtigt werden.


 

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