Rüsselsheim Rathaus

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14.06.2018

Kunstpfad Mainvorland feierlich eingeweiht

Foto: Bürgermeister und Kulturdezernent Dennis Grieser weiht den Kunstpfad am Rüsselsheimer Mainvorland ein.

Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Ehrengäste aus Kultur und Politik besuchten am vergangenen Samstag die Einweihung des Kunstpfads Mainvorland auf dem Rüsselsheimer Landungsplatz. In unmittelbarer Umgebung der 1994 eingeweihten Leinreiter-Skulptur begrüßte Bürgermeister und Kulturdezernent Rüsselsheimer Kulturpreisträgerinnen und Kulturpreisträger, Stadtverordnete und Kunstinteressierte aus der Stadt und dem Rhein-Main-Gebiet. Auch die Urheberin und die Urheber der Kunstwerke waren zugegen, als Grieser die vier neuen Kunstwerke vorstellte.


„Mit dem Kunstpfad Mainvorland präsentiert sich Rüsselsheim am Main einmal mehr – und auch im physischen Sinne – unverrückbar als Kunststandort“, so Grieser, der die Anwesenden dazu einlud, sich mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen. „Begreifen Sie den Kunstpfad als Teil Ihrer Heimat“, so Grieser. Grieser dankte allen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projektes sowie der Künstlerin und den Künstlern, die sich in ihren Werken intensiv mit dem Standort der Kunstwerke, der Stadt Rüsselsheim am Main und ihrer Geschichte, befassen.


Staatsminister Axel Wintermeyer, der die „Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region“ vertrat, bedankte sich bei Grieser für sein Wirken und sprach in einem Grußwort seinen Glückwunsch zur Einweihung aus. „Der Kunstpfad ist ein wichtiger kultureller Beitrag im Einzugsgebiet des Frankfurter Flughafens“. Die Kunstwerke, so Wintermeyer, seien relevant für die Stadt Rüsselsheim am Main und die gesamte Gesellschaft. Wintermeyer bezeichnete die Kunstwerke als „Botschaften aus Beton und Stahl“. „Seien Sie sicher, dass die Kunst im Mainvorland ein Anziehungspunkt sein wird“, gab er den Anwesenden mit auf den Weg.
Die Kuratorin der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, Dr. Beate Kemfert, referierte in ihrem Beitrag über „Kunst im öffentlichen Raum“ ab dem 19. Jahrhundert. Deutlich machte sie die wechselnden Aufgaben von Kunst im Stadtraum im Laufe der Geschichte, auch in Rüsselsheim. "Kunstkategorien ändern sich", erläuterte Kemfert und plädierte abschließend für künstlerische Interventionen im Außenraum auch in Hinblick darauf, dass „Kunst im öffentlichen Raum frei zugänglich ist“. Die Künstlerin und die Künstler des Rüsselsheimer Kunstpfad haben Wertvolles geleistet und einen Diskurs eröffnet, von dem sich Kemfert wünscht, „dass er immer lebendig bleibt“.


Im Anschluss an die Redebeiträge begaben sich zahlreiche Gäste der Veranstaltung auf einen Rundgang entlang des Kunstpfades. Direkt an den einzelnen Kunstwerken gingen die Künstler und die Künstlerin auf die Kunstwerke ein und erläuterten im Gespräch mit Christian Reiling von der städtischen Kultursteuerung ihre Arbeiten. Dabei stellten einige Besucherinnen und Besucher interessiert Nachfragen zu den Skulpturen, bevor sie an den Landungsplatz zurückkehrten und die Feier zu den Klängen von „Stephan Völker’s Swing and be funky“ ausklingen ließen.


Die zur Einweihungsfeier seitens der Stadt aufgelegte Broschüre „Kunstpfad Mainvorland“ steht ab sofort auch zum Download auf der städtischen Homepage, dort unter www.ruesselsheim.de/kunstpfad zur Verfügung. In gedruckter Form ist sie ab Ende der Woche an vielen Orten der Stadtverwaltung, aber auch in der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim (jeweils zu den Öffnungszeiten) sowie während des MainRadFests am Infostand von „Drei gewinnt“ erhältlich. In der Broschüre kann man nachlesen, was die beteiligten Künstlerinnen und Künstler zu ihren Kunstwerken schreiben, zudem finden sich darin eine Übersichtskarte, Informationen zum Projekt insgesamt sowie Fotos der Kunstwerke.

 

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