Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

14.06.2018

Energieeffizienz-Netzwerk im Kreis Groß-Gerau nimmt Arbeit auf

Foto: Auftaktveranstaltung Energieeffizienz-Netzwerk (Foto: Kreis Groß-Gerau)

Um gemeinsam ihren Energieverbrauch zu senken und damit ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen, haben sich sechs Kommunen aus dem Kreis Groß-Gerau zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen. Rüsselsheim am Main wird von Stadträtin Marianne Flörsheimer in dem Netzwerk vertreten, das übrigens das erste in Hessen ist. Flörsheimer nimmt die Interessen der Stadt auch in dessen Beirat wahr. Tatkräftig zur Seite steht ihr dabei Horst Rößler, der Energiebeauftragte der Stadt im Fachbereich Gebäudewirtschaft. Sein Blick fokussiert quasi von Amts wegen den Energieverbrauch der städtischen Liegenschaften, zu denen rund 100 Gebäude, darunter Schulen, Kitas, Sportstätten oder Verwaltungsgebäude zählen, um ihn zu optimieren.

Im Groß-Gerauer Kreishaus präsentierten die Vertreter der Mitgliedskommunen Biebesheim (Rhein), Büttelborn, Riedstadt, Rüsselsheim (Main), Stockstadt (Rhein) sowie Trebur das Netzwerk jetzt erstmals der Öffentlichkeit. Innerhalb von drei Jahren wollen die Kommunen mit Hilfe eines energiefachlichen Beraters Einsparungsziele sowie Maßnahmen formulieren und umsetzen. Neben der technischen Beratung ist auch der Austausch zwischen den Kommunen ein wichtiger Aspekt der Netzwerkarbeit.

So sollen nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch Kosten gesenkt werden. Im Zentrum der Arbeiten stehen daher nicht nur investive Maßnahmen, sondern vor allem die Möglichkeiten, durch die Optimierung des Betriebs vorhandener Heizungsanlagen, zu vergleichsweise hohen Einsparungen zu kommen. Am Ende des Projekts werden die Kommunen über ein für ihre Verhältnisse angepasstes, funktionierendes Energiemanagementsystem verfügen, das die Erfolge des Netzwerks nachhaltig sichert. Dazu tragen auch die Fortbildung und Schulung von Mitarbeitern bei. Ziel ist auch, den Einsatz erneuerbarer Energien voran zu treiben.

Ermöglicht wird die Netzwerkarbeit neben der Förderung aus der bundesweiten Klimainitiative auch durch die finanzielle Unterstützung der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz, des Überlandwerks Groß-Gerau, der Riedwerke und des Kreises Groß-Gerau. Die teilnehmenden Kommunen schaffen dauerhafte Voraussetzungen dafür, wirtschaftliche Potenziale zur Energieeinsparung mit eigenen Ressourcen zu identifizieren und zielgerichtet umzusetzen. Das Management des Energieeffizienznetzwerks wird durch das Darmstädter Beratungsbüro „Infrastruktur und Umwelt“ Professor Böhm und Partner geleitet. Nähere Auskünfte zum Energieeffizienznetzwerk Keen Groß-Gerau gibt es telefonisch unter 06151 8130-0 oder per E-Mail an keen-gg@iu-info.de.

 

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