Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

09.08.2018

Rüsselsheim am Main beim schulischen Mobilitätsmanagement vorn dabei

Gruppenfoto: ivm

„Rüsselsheim am Main zählt zu den ersten kommunalen Akteuren, die mit dem hessischen Fachzentrum für Schulisches Mobilitätsmanagement Projekte starten wird“, teilt Stadträtin Marianne Flörsheimer mit. Sie ist Dezernentin für Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung sowie Lärmabwehr und Klimaschutz und vertritt Rüsselsheim im Aufsichtsrat der Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm). Gemeinsam mit der ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten Brit Scherer nahm sie die frohe Botschaft, dass Rüsselsheim vom neuen Fachzentrum ausgewählt wurde, in Frankfurt entgegen. Ziel ist es, dass Hessens Schülerinnen und Schüler sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Unterricht und wieder nach Hause kommen können. Flörsheimer sagt: „Die Stadt geht problematische Situationen an, die zum großen Teil durch Bring- und Holdienste von Eltern verursacht werden. Die Schülerinnen und Schülern sollen den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen können. Wir wollen die Schulen ermutigen, verstärkt aktiv zu werden und Lösungen anzustoßen.“ Die Stadt nehme eine Mittlerfunktion zwischen Schulen und Fachzentrum ein und unterstütze die Schulen dabei, förderfähige Projekte zu erarbeiten. Dabei werde die Stadt mitverfolgen, welche Beiträge sie selbst zu den sicheren Schulwegen leisten könne. Hierfür stehe ein erstes Arbeitstreffen mit Schulen bereits Mitte August an. Eingeladen wurden Schulen in städtischer Trägerschaft, die an der Fachveranstaltung der Verkehrswacht Kreis Groß Gerau „Moderne Schulwegplanung: Hol- und Bringzonen und Verkehrszähmer‘ – wie man das Eltern-Taxi-Problem wirksam löst“ teilgenommen haben, wie zum Beispiel die Immanuel-Kant-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule, Grundschule Hasengrund und Sophie-Opel-Schule. Weitere interessierte Schulen können sich noch zu der Veranstaltung bei der Fahrradbeauftragten der Stadt Rüsselsheim am Main anmelden.

Stadträtin Flörsheimer weist darauf hin, dass die Stadt schon jetzt zwei Projekte umsetze. Dazu zählt eine neue Elternhaltestelle, die ab Freitag (10. August) im Einkaufszentrum Dicker Busch eingerichtet wird. Diese kann dann von Eltern, die Kinder zur Alexander-von-Humboldt-Schule bringen oder dort abholen wollen, nutzen. Außerdem wird der Bringverkehr an der Eichgrundschule gelenkt: Am Ende der Akazienstraße wurde ab der Ahornallee eine Markierung zur Abgrenzung der 30er Zone aufgetragen und im Wendehammer absolute Halteverbote eingerichtet. Diejenigen, die Kinder zur Schule fahren müssen, können schon vor dem Einfahren in den Wendehammer vor dem Waldfriedhof halten, und die Kinder können von dort aus auf einem kurzen und schönen Weg zur Fuß gehen.

Betrieben wird das Fachzentrum schulisches Mobilitätsmanagement von der Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm). Ein Facharbeitskreis der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) begleitet seine Tätigkeit. Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson übergab dem Fachzentrum einen Förderbescheid über 2,1 Millionen Euro, sodass nun Projekte starten können. Neben Rüsselsheim am Main zählen Frankfurt, der Kreis Groß-Gerau, der Lahn-Dill-Kreis, der Main-Taunus-Kreis, die Stadt Kassel und der Landkreis Kassel zu den ersten, die von der neuen Zusammenarbeit profitieren.

Weitere Informationen
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