Rüsselsheim Rathaus

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18.09.2018

Neue Jahrgangsstufe der Sophie-Opel-Schule gut ins Schuljahr gestartet

Foto: Schuldezernent Dennis Grieser und Schulleiter Jens Krämer sind von den neuen elektronischen Schultafeln überzeugt (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Vor rund sechs Wochen ist die sechste Jahrgangsstufe der Sophie-Opel-Schule mit 161 Schülerinnen und Schülern in das neue Schuljahr gestartet. Verteilt auf sechs Klassen mit maximal 27 Kindern haben sie dabei ganz neue Klassenzimmer bezogen, die erst während der Sommerferien in Modulbauweise aufgebaut wurden und aus 87 Schulcontainern bestehen. Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser hat sich vor Ort von Schulleiter Jens Krämer erklären lassen, ob der Einzug gut geklappt hat und wie sich die sogenannte „Interimsmaßnahme II“ im Schulalltag bewährt. „Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und die Schulleitung sind als Nutzer sehr angetan. Das neue Schulgebäude wird sehr gut angenommen“, resümiert Direktor Krämer.

Klassenräume auf Höhe der Zeit
Auf 1.300 Quadratmetern Gesamtfläche finden sich sechs Klassenräume für den allgemeinen Unterricht und ein siebter Kursraum in Klassenraumgröße für differenzierten Unterricht. Für die weitere Schularbeit wird das pädagogische Raumangebot um zwei weitere Differenzierungsräume für Kleingruppenarbeit oder Beratungsgespräche ergänzt. Hinzu kommen zwei 234 Quadratmeter große Marktplätze, die verschiedene Funktionen, wie Treffpunkt, Aufenthaltsort, Lernort oder Schulverpflegung, erfüllen. Wenn auch die neuen Räumlichkeiten nur als Schule auf Zeit gedacht sind, wurde am Ausbau, auch mit Hinblick auf eine Nachnutzung durch die angrenzende Grundschule Hasengrund, nicht gespart. Mit Einzug in die neuen Containerräume waren bereits schallschluckende Deckenelemente installiert, die die Akustik in den Klassenzimmern verbessern. Ebenso wurden die Raummodule im Innenausbau mit einer aufwendigen Wärmedämmung  versehen, die bereits den Anforderungen an die späteren Festbauten entspricht. Das habe sich gerade in diesem Sommer positiv bemerkbar gemacht, denn im Inneren sei es immer angenehm kühl gewesen, wie Jens Krämer gegenüber Grieser erläuterte.

Moderne Technik unterstützt zeitgemäßes Arbeiten
Sein Rundgang führte den Schuldezernenten zunächst in die Klassenräume. Auffallend: In jedem der rund 70 Quadratmeter großen Klassenzimmer hängt ein großes, interaktives Display der neuesten Generation, das selbst mit sehr individuellen Handschriften zurechtkommt, wie Krämer betonte. Dabei profitiert die Sophie-Opel-Schule davon, dass die neuen Räumlichkeiten komplett neu konzipiert und so von Anfang an mit neuester Technik im Rahmen des pädagogischen Konzepts mit bedacht werden konnten. Neben sieben berührungsempfindlichen Boards im Wert von rund 70.000 Euro kommen auch erstmals 18 sogenannte „2in1“-Geräte (Tablet und Notebook) im Unterricht zum Einsatz. Digitale Vernetzung, kollaboratives Arbeiten und das Vermeiden von Medienbrüchen seien dabei nicht nur wichtig für zeitgemäße pädagogische Arbeit, sondern auch unablässig für die reibungslose Arbeits- und Verwaltungsorganisation über drei Standorten hinweg, wie der Schulleiter Krämer gegenüber Grieser erläuterte.

Lobende Worte fand der Direktor auch für die Mensa, die in den jeweils beiden Multifunktionsräumen untergebracht ist. Die Kinder haben dabei die Wahl zwischen zwei Menüs, es stehen immer ein vegetarisches und ein nicht vegetarisches Essen zur Verfügung. Für die Klassenstufen 5 und 6 ist die Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen (Klassenessen) verpflichtend, ab der siebten Klasse sind Eltern und Kinder dann frei zu entscheiden. Noch muss das Essen eine Woche zuvor ausgewählt und bestellt werden, doch Krämer überlegt bereits, wie sich dieser Zeitraum weiter verkürzen lässt.

Fertigstellung zur rechten Zeit

Als Eindruck nahm der Schuldezernent mit: „Das pädagogische Konzept kommt an und die darauf abgestimmten neuen Räumlichkeiten lassen es zu, dass das Schulprogramm auch gelebt werden kann.“ Das bestätigen auch die Schulanmeldungen. Über 200 Kinder wollten für das Schuljahr 2018/2019 an die Sophie-Opel-Schule wechseln. Doch nur rund 150 Bewerbungen konnten für die Aufnahme in die fünfte Klasse berücksichtigt werden. Mit 127 Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe besuchen damit aktuell insgesamt 437 Kinder die Sophie-Opel-Schule. „Auch wenn wir hier von einem Schulgebäude auf Zeit sprechen, zeigt der Andrang, wie stark nachfragt und notwendig die Schule ist“, sagt Dennis Grieser.

 

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