Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

01.11.2018

Rüsselsheimer Delegation nimmt an Gedenkfeier in Évreux teil

Oberbürgermeister Udo Bausch reist mit Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode vom 9. bis zum 12. November auf Einladung von Évreuxs Bürgermeister Guy Lefrand in die französische Partnerstadt Rüsselsheims. Bausch ist Kopf einer neunköpfigen Delegation, die am 11. November an Gedenkfeierlichkeiten teilnehmen wird, wenn sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal jährt.


„Für uns als Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer ist es eine besondere Ehre, als deutsche Delegation an diesem Gedenken teilzunehmen. Bei den Kämpfen in Frankreich starben zwischen 1914 und 1918 Millionen französischer und deutscher Soldaten einen sinnlosen Tod. Schlachten wie in Verdun bedeuteten hunderttausendfaches, unglaubliches Leiden. Die Städtepartnerschaft zwischen Rüsselsheim und Évreux ist genau aus diesem Grund entstanden, um Gräben zwischen ehemaligen Kriegsgegnern zu überwinden, alte Erbfeindschaften durch Freundschaft zu ersetzen und bewaffnete Konflikte für alle Zukunft zu verhindern“, erklärt Oberbürgermeister Bausch.


Nach einem offiziellen Empfang der Delegation im Rathaus am 10. November, beginnen die Feierlichkeiten am nächsten Morgen mit einer Messe in der Kathedrale von Évreux, ehe um 11 Uhr in einer offiziellen Zeremonie auf dem Friedhof „Saint Louis“ Oberbürgermeister Bausch und sein französischer Amtskollege Lefrand gemeinsam einen Kranz niederlegen.


Im weiteren Verlauf des Gedenktags werden noch weitere Zeichen der Erinnerung und Versöhnung gesetzt, wie die Einweihung einer Gedenktafel im Garten der Kirche „Saint Taurin“. Ebenfalls zu den Feierlichkeiten eingeladen ist eine dreiköpfige Delegation aus Évreuxs russischer Partnerstadt Kashira.

 

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