Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

14.11.2018

Baubeginn sehnlichst erwartet

Foto (v.l.n.r.): Baustadtrat Nils Kraft, Projektleiter Michael Voß, stellvertretender Schulleiter Sven Kallenbach, Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser und Schulleiterin Renate Pilgenröther (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)Foto: Fassadenansicht des Neubaus (Foto: Kresings Architektur GmbH)

Noch ist es ruhig auf dem Schulgelände der Alexander-von-Humboldt-Schule. Doch die Vorfreude ist der Schulleiterin Renate Pilgenröther anzumerken. Denn in wenigen Tagen beginnen die Vorbereitungen für die auf knapp drei Jahre geplante Erweiterung und Sanierung des Schulgebäudes. Gemeinsam mit Schuldezernent Dennis Grieser und Baustadtrat Nils Kraft hat sie vor Ort einen Blick in die Bauplanung geworfen.

„Die Schule ist robust, zweckmäßig, solide und von zeitloser Architektur“, sagt Pilgenröther über das jetzige Gebäude. Doch der Zahn der Zeit nage an der 1972 erbauten Schule, die aktuell auch noch Platzprobleme plagt. Allein in den vergangenen fünf Jahren sei die Schule um knapp 150 Schülerinnen und Schüler gewachsen, Tendenz weiter steigend. Mit 860 Schülerinnen und Schülern platze die Schule aus allen Nähten. Jetzt, nach 40 Jahren in vollem Betrieb, bräuchte es daher dringend einen „Push in die Neuzeit“.

Der steht nun unmittelbar bevor. Im ersten Bauabschnitt wird ab Januar auf dem südöstlichen Teil des Schulgeländes (Richtung Hessenring) zunächst ein dreigliedriger und zweistöckiger Ergänzungsneubau errichtet. Dort sollen später die Jahrgangsstufen 5 bis 7 in 24 neuen Klassenräumen unterrichtet werden. Unmittelbar im Anschluss daran wird in einer zweiten Bauphase das Bestandsgebäude  saniert und an die Erfordernisse des Brandschutzes und der Barrierefreiheit angepasst. Davon profitieren die Jahrgangsklassen 8 bis 10, die nach einer Interimszeit während der Bauphase dort einziehen werden. Abschließend wird das Außengelände an die neuen Gegebenheiten angepasst. Am Ende der Bauzeit, die für Ende 2021/Anfang 2022 vorgesehen ist, hat die Schule sieben Klassenzüge pro Jahrgang statt derzeit fünf.

Wo jetzt mit Baustellenbeginn Freude bei Schulleitung und Lehrerschaft vorherrscht, überwog 2014 noch die Skepsis, als Dennis Grieser die ersten Gespräche über den Anbau und die Sanierung der Schule geführte hatte. „Ich bin froh, Ihnen heute den Beweis antreten zu können, dass wir es nicht bei Worten belassen haben, sondern den Versprechen Taten folgen ließen.“ Denn es sei ein langer Weg der Überzeugungsarbeit gewesen. Die pädagogischen Anforderungen an heutige Schulen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. „Dadurch stellen sich heute ganz andere Anforderungen beim Schulbau als noch in den 1970er oder 1980er Jahren. So war Inklusion damals noch ein Fremdwort, heute ist Barrierefreiheit Voraussetzung bei öffentlichen Bauten“, erklärte Schuldezernent Dennis Grieser.   

Baudezernent Nils Kraft stimmt ihm bei: „Schule hat sich verändert. Die baulichen Maßnahmen und die räumliche Ausstattung müssen dieser Entwicklung folgen.“ Maßgeblich sei das pädagogische Konzept, auf das hin sowohl der Neubau als auch das Bestandsgebäude ausgerichtet werden mussten.
Bevor nun die Bagger mit den Erdaushubarbeiten beginnen, werden ab dem 8. November Bauzäune aufgestellt und das Baufeld abgesperrt. Ab dem 12. November werden die Baustellenzufahrt eingerichtet und der Stromanschluss für den Baustellenstrom gelegt. Im Januar 2019 folgt das Ausschachten der Baugrube des Neubaus. Der Rohbau soll bis Oktober 2019 stehen. Gänzlich fertig und einzugsbereit wird der Ergänzungsneubau im Juli 2020 sein.


Foto 1 (v.l.n.r.): Baustadtrat Nils Kraft, Projektleiter Michael Voß, stellvertretender Schulleiter Sven Kallenbach, Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser und Schulleiterin Renate Pilgenröther (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Foto 2: Fassadenansicht des Neubaus (Foto: Kresings Architektur GmbH)

 

Link zu Zurück zur Übersicht