Rüsselsheim Rathaus

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20.11.2018

Bausch will Städtepartnerschaft neu beleben

Foto: Kranzniederlegung in Évreux (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

„Es war eine große Ehre, an den Gedenkfeierlichkeiten in Évreux zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren teilzunehmen“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch nach seiner Rückkehr. Auf Einladung von Évreuxs Bürgermeister Guy Lefrand war er mit Stadträtin Marianne Flörsheimer, Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode und der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin Gisela Conrad-Rothengatter vom 9. bis zum 12. November in der französischen Partnerstadt Rüsselsheims zu Gast.

Évreux beging den Gedenktag mit großen Feierlichkeiten, an denen neben der Delegation aus Rüsselsheim am Main auch Vertreterinnen und Vertreter aus der russischen Partnerstadt Kashira teilnahmen. Zentrale Veranstaltung war die Kranzniederlegung auf dem Friedhof Saint Louis. Darüber hinaus wurden in Ausstellungen Zeugnisse der Zeitgeschichte gezeigt und eine Gedenktafel zu Ehren der Soldaten und des Pflegepersonals enthüllt.

Bei der Kranzniederlegung sagte Bausch: „57 Jahre Städtepartnerschaft haben eine tiefe Freundschaft zwischen einzelnen Menschen, Vereinen und der Verwaltung in Rüsselsheim und Évreux geschaffen. Bewaffnete, unsinnige und zu verabscheuende Konflikte wie der Erste und Zweite Weltkrieg werden dadurch verhindert.“ Sein Ziel sei es, die Städtepartnerschaft mit konkreten Projekten zu festigen. Den Austausch mit Schulen und Vereine wolle er wieder stärker fördern. Außerdem solle eine neue Online-Plattform für Praktika-Plätze in Unternehmen und Verwaltung aufgebaut werden, auf der freie Plätze angeboten und ausgewählt werden können. Auch der Austausch zwischen den Stadtverwaltungen könne gefördert werden. Mit diesen Zielen richtete Bausch auch seinen Blick auf das Jubiläum im Jahr 2021. Dann werden Rüsselsheim und Évreux 60 Jahre Städtepartnerschaft feiern. „Mit dem Ausbau und der Stärkung unserer Partnerschaft tragen wir unseren Teil zu einem vereinten, friedlichen Europa bei“, macht der Oberbürgermeister zum Abschluss deutlich.

 

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