Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

06.12.2018

Endspurt in U3-Kita in Bauschheim

Foto: Pressetermin in der Kita (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

In der U3-Kita am Weinfaß geht es in den Endspurt der Bauarbeiten. Bei einem Rundgang sagte Baudezernent Nils Kraft: „Die Bauarbeiten werden im Dezember abgeschlossen. Das ist ambitioniert, aber machbar. Im neuen Jahr kann der Betrieb dann starten.“ Die 550 Quadratmeter große Außenspielfläche werde ebenfalls vorbereitet, könne aber aufgrund der Witterung erst im neuen Jahr abgeschlossen werden.

Die Kita hat eine Nettobaufläche von etwa 900 Quadratmetern. Sie bietet Platz für vier Gruppen mit insgesamt 48 Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Auch Kinder mit Einschränkungen können diese Einrichtung besuchen. Dafür ist die Kita mit einem barrierefreiem WC und einem Aufzug ausgestattet. Jedem Gruppenraum sind Nebenräume angegliedert. Dazu zählen ein Sanitärraum mit WC und Wickelmöglichkeit sowie ein weiterer Nebenraum, der auch für den Mittagsschlaf der Kinder genutzt werden kann. Außerdem gibt es in der Kita einen Mehrzweckraum und einen Personalraum sowie eine Küche für die Mittagessensversorgung.

Im oberen Geschoss ist in dem großen Spielflur bereits der helle grünmarmorierte Boden verlegt. Viel Licht gelangt auch durch die vielen Fenster auf die Flure und in die Gruppenräume. Einige geschlossene Glasflächen sind für die kleinen Kinder direkt am Boden angeordnet, damit sie aus dem Fenster schauen können, auch wenn sie erst krabbeln oder erste Gehversuche machen.

Zur Straße hin zeigt sich die Kita in einem dunklen, dezenten Ton mit gelben Fensterrahmen als buntem Akzent. Die Rückseite zum Außenspielbereich hin ist in einem kräftigen Gelbton gestaltet. Vom Garten kommen die Kinder über einen separaten Eingang mit einer Matschschleuse wieder ins Gebäude. Dort können sie ihre schmutzigen Schuhe abstellen, damit möglichst wenig Dreck ins Gebäude gelangt.

Die Kosten für den Kita belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro und werden mit 640.000 Euro gefördert.

Mit großem Bedauern nahm die Stadt zur Kenntnis, dass beim Bau tätige Mitarbeiter eines Subunternehmers wohl kein Gehalt erhalten haben. Die Stadt hat kein direktes Vertragsverhältnis mit dem Subunternehmer und kann deswegen nur bedingt Einfluss nehmen. Die Einhaltung der Tariftreue stellt die Stadt vertraglich mit jedem Unternehmen sicher. Pflicht des Unternehmens ist es dann auch, mögliche Subunternehmer auf dieser Grundlage zu beschäftigen. Trotz dieser Vorkehrungen könne man betrügerische Machenschaften eines Subunternehmers damit im Vorfeld nicht abstellen. Die Stadt prüft, ob sie dieses Unternehmen bei künftigen Vergaben ausschließen kann. Der Bau ohne Subunternehmer sei in Zeiten der Hochkonjunktur leider nicht realistisch.


 

Link zu Zurück zur Übersicht