Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

14.12.2018

Bildung für Zugewanderte

Foto: Bei der Vorstellung der neuen Infoplattform kamen zusammen (von links): Bildungskoordinator Andreas Kemmer, VHS-Leiter Heinrich Krobbach, Stefanie Zendel, Leiterin der Rüsselsheimer Volkshochschule, Bürgermeister Dennis Grieser, Fachbereichsleiterin Bildung und Schule Ute Imig-Wittekind, Landrat Thomas Will, Carolin Seelmann von der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement und Bildungskoordinatorin Yvonne Dreher.  (Foto: Kreisverwaltung)

Ein echtes Gemeinschaftswerk ist die Internetplattform „Bildung für Zugewanderte“, die am Mittwoch, 12. Dezember, offiziell an den Start ging. Erstellt haben sie die beiden Kommunalen Bildungskoordinatoren im Kreis Groß-Gerau, Yvonne Dreher und Andreas Kemmer, die dabei Unterstützung von vielen Seiten erhielten. Eine Reihe der Kooperationspartner kamen auch zu dem Pressetermin, bei dem das Projekt präsentiert wurde. Neben Landrat Thomas Will und Bürgermeister Dennis Grieser aus Rüsselsheim waren die Fachverantwortlichen des Fachbereichs Bildung des Kreises, Vertreter/innen der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau und von Kultur 123 Stadt Rüsselsheim, Volkshochschule, sowie Mitglieder des Netzwerks Sprache und Arbeit für Zugewanderte im Kreis Groß-Gerau im Landratsamt dabei.

Die neue Internetplattform ist über die Homepage des Kreises Groß-Gerau zu erreichen: www.kreisgg.de/infoplattform. Sie will einen schnellen Überblick über Bildungsangebote für Zugewanderte bieten. Sie richtet sich vorrangig an Berater und andere Multiplikatoren, sagte Andreas Kemmer, jedenfalls an Menschen mit guten Deutschkenntnissen. Denn die Inhalte sind oft komplex: Je nach Aufenthaltsstatus eines Menschen oder nach Sprachkenntnissen gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, zu lernen und sich fortzubilden.

Detaillierte Informationen dazu sind auf der Plattform speziell zu den Themen-komplexen Kita/Schule/Studium, Sprachförderung, berufliche Qualifizierung und non-formelle Bildung zu finden. Außerdem gibt es einen Punkt mit aktuellen Nachrichten, Veranstaltungsterminen usw. Viele der genannten Bildungsangebote sind dabei nicht speziell für Zugewanderte konzipiert, sondern allgemeine Angebote der lokalen Bildungslandschaft – die auch für Zugewanderte (sei es aus Asien, Afrika oder Europa) wichtig sind. Informationen und Kontaktdaten beziehen sich auf Lernangebote für jedes Lebensalter. Ein Schwerpunkt liegt auf dem nach-schulischen Bereich, so Kemmer und Dreher.

Landrat Thomas Will schätzt das neue Angebot, das den Menschen im Zuwanderungskreis Groß-Gerau Orientierung gibt. Es unterstütze auch die Prävention: „Wir fangen schon bei den Kleinsten an mit Bildung“, so Will. Sprachliche, kulturelle, berufliche Bildung – all dies zählt, wenn die einzelnen Menschen wie auch die Gesellschaft von Zuwanderung profitieren sollen. Der Kreis und seine Mitstreiter setzen sich darum für die größtmögliche Nutzung der vorhandenen Bildungsangebote ein.

Dies betonte auch Rüsselsheims Bürgermeister Dennis Grieser. „Wir müssen und wollen den Schatz heben, den die Menschen mit zu uns bringen. Und wir haben schon bewiesen, dass das leistbar ist. Hier trifft Bildungshunger auf Bildungsangebot“, so Grieser, der auch die gute interkommunale Zusammenarbeit hervorhob.

Diese erwähnte auch Carolin Seelmann von der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement lobend: „Der Kreis Groß-Gerau ist in Sachen interkommunaler Zusammenarbeit  etwas Besonderes.“ Diese Besonderheit hat unter ande-rem nun zu diesem besonderen Angebot der Infoplattform Bildung für Zugewanderte geführt.

 

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