Rüsselsheim Rathaus

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31.01.2019

Grundstein für eine fitte Schulzukunft gelegt

Foto: Eine Zeitkapsel wird in den Grundstein für den Erweiterungsbau der Alexander-von-Humboldt-Schule eingelassen (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

„Es ist eines der wichtigsten Rüsselsheimer Bauprojekte der nächsten Jahre.“ So beschrieb Baudezernent Nils Kraft anlässlich der Grundsteinlegung die Bedeutung des Ergänzungsbaus der Alexander-von-Humboldt-Schule für die hiesige Schullandschaft. Der Bau aus dem Jahr 1972 ist sichtbar in die Jahre gekommen und die Schule platzt aus allen Nähten. Dem trägt die Stadt mit dem nun begonnen Neubau, der sich die Sanierung des Bestandsgebäudes anschließt, nun Rechnung.

Dem Frost und leichtem Schnellfall trotzend waren viele Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtpolitik, Verwaltung und Schule der Einladung von Baustadtrat Nils Kraft sowie Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser gefolgt. An der Stelle, an der künftig der Ergänzungsneubau stehen wird, wurde der Grundstein für einen dreigliedrigen Neubau gelegt und eine Zeitkapsel versenkt. Diese enthielt verschiedene zeitgeschichtliche Dokumente, die gemeinsam von Oberbürgermeister Udo Bausch, der Schulleiterin Renate Pilgenröther, dem Architekten Kilian Kresing sowie Grieser und Kraft in einen Steinsockel eingelassen wurden.  

„Wir investieren 34,6 Millionen Euro in Bildung“, betonte Kraft in seiner Ansprache an die Gäste. Das sei nötig, weil sich Schulen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert hätten: „Schulen sind heute mehr als Lernorte. Sie sind Lebensorte.“ Auch Schuldezernent Grieser ging auf die Kosten ein und verwies darauf, dass gerade bei Bildung nicht gespart werden dürfe und dass das Geld mehr als gut angelegt sei. Mit dem Neu- und Umbau werde die Alexander-von-Humbold-Schulde künftig drei wichtige Anforderungen erfüllen können, die sich auch im Bau widerspiegeln würden: Inklusion und Teilhabe, Digitalisierung sowie Ganztagsbetreuung. Beispielsweise würden Therapieräume und Pflegebad gebaut, so dass Inklusion auch pädagogisch umgesetzt werden könne. Mit der im neuen Schulgebäude integrierten Mensa werde das Ganztagsprofil stärker berücksichtigt und Lern-, Arbeits- und Begegnungsorte geschaffen. Dank digitaler Displays sowie breitbandigem Internet in allen Klassenräumen können künftig moderne digitaler Medien im Unterricht eingesetzt werden. „Es ist gerade diese Umsetzung, welche die Schule fit für die Zukunft macht“, erklärte Grieser.

Dem pflichtete Architekt Kilian Kresing bei, der versprach, dass die Schülerinnen und Schüler die absolut beste Schule erhalten sollten, die sie für das investierte Geld bekommen könnten. Schulleiterin Renate Pilgenröther freute vor allem, dass es nun endlich losgehe. Sie beschwor den „Push in die Neuzeit“, den die Schule jetzt, nach 40 Jahren in vollem Betrieb, dringend bräuchte.

Im ersten Bauabschnitt wird auf dem südöstlichen Teil des Schulgeländes (Richtung Hessenring) zunächst ein dreigliedriger und dreistöckiger Ergänzungsneubau errichtet. Dort sollen später die Jahrgangsstufen 5 bis 7 in 24 neuen Klassenräumen unterrichtet werden. Unmittelbar im Anschluss daran wird in einer zweiten Bauphase das Bestandsgebäude  saniert und an die Erfordernisse des Brandschutzes und der Barrierefreiheit angepasst. Am Ende der Bauzeit, die für Ende 2021/Anfang 2022 vorgesehen ist, hat die Schule sieben Klassenzüge pro Jahrgang statt derzeit fünf.

 

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