Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

07.02.2019

Rüsselsheimer bei Ultranet-Gesprächen mit Bundesminister Altmaier

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, reist am Freitag (8. Februar) nach Hessen, um sich einen persönlichen Eindruck von den wichtigsten Netzausbauprojekten im Rahmen der angestrebten Energiewende zu verschaffen. In Niedernhausen plant er mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, aber auch mit vom Netzausbau betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen.
 
Aus dem Rüsselsheimer Rathaus werden Bau- und Planungsdezernent Nils Kraft sowie Marianne Flörsheimer, Dezernentin für Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung, Lärmabwehr und Klimaschutz, an den Gesprächen teilnehmen. Ihr Thema: Der geplante Trassenverlauf der Stromleitung Ultranet entlang Rüsselsheims. „Für uns ist es nicht akzeptabel, dass nach den bekannten Planungen der vorgeschriebene Sicherheitsabstand der Leitungstrasse zur Wohnbebauung von 400 Metern unterschritten wird“, stellt Flörsheimer die Position der Stadt klar. „Dabei darf der gesetzliche Mindestabstand nicht davon abhängig sein, ob der Strom über neue oder alte Masten fließt.“

Rund um die von Bundesminister Altmaier geplanten Gespräche haben verschiedene Aktionsbündnisse bereits Demonstrationen gegen die Pläne der Bundesnetzagentur zur Trassenführung angekündigt. Zu den dort aktiv anwesenden Organisationen und Initiativen werden auch die Bürgerinitiative „Gegen Ultranet Rüsselsheim“ und weitere Betroffene aus der Böllensee-Siedlung erwartet. „Mit unserer kritischen Teilnahme an den Gesprächen in Niedernhausen möchten wir die Anliegen und Rechte der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner stärken. Es ist uns sehr wichtig, auch an oberster Stelle unsere Forderung deutlich zu machen, dass Risiken für die Bewohnerschaft in Rüsselsheim weitestgehend vermieden werden müssen“, erklärt Nils Kraft.

 

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