Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

12.04.2019

Sophie-Opel-Schule voll im Plan

Foto (v.l.n.r.): Baudezernent Nils Kraft, Bürgermeister Dennis Grieser und Petra Reichert (zuständig für Schulentwicklung und Inklusion) (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Die Bauarbeiten an einer der größten Rüsselsheimer Baustellen kommen gut voran. Bei einer Baustellenbegehung der Sophie-Opel-Schule gaben die beiden zuständigen Dezernenten, für das Bauen Stadtrat Nils Kraft und für die Schulentwicklung Bürgermeister Dennis Grieser, einen Überblick über den ersten Bauabschnitt. Der Rohbau des ersten neuen Jahrgangshauses ist bereits bis ins erste Geschoss hochgezogen, für das zweite Jahrgangshaus ist das Baufeld vorbereitet und die Baugrube ausgehoben. In Kürze folgen die ersten Sanierungsmaßnahmen in den erhaltungswürdigen Bestandsgebäuden der auslaufenden Friedrich-Ebert-Schule.


„Die Stadtverwaltung baut gerade so viel, wie in den Zeiten ihres größten Wachstums in den 1960er und 1970er Jahren. Vor allem im Bildungs- und Betreuungsbereich investiert die Stadt so viel, wie noch nie“, erklärt Nils Kraft. Was auf dem zukünftigen Gelände der Sophie-Opel-Schule für geplante 43, 6 Millionen Euro entsteht, lässt sich mittlerweile auch sehr gut sehen. Der Umfang der Neubauplanung umfasst vier Gebäude. Dem pädagogischen Konzept zufolge wird die 7-zügige kooperative Gesamtschule mit zwei getrennten Jahrgangshäusern für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie 8 bis 10 errichtet. Ein Ganztagsgebäude mit Aula, Mensa, Bibliothek und Selbstlernzentrum sowie eine Sporthalle ergänzen das neu geschaffene Raumangebot.


Richtfest im September
Die gerade im Bau befindlichen beiden Jahrgangshäuser werden jeweils 3-geschossig als L-förmige Baukörper angelegt. Jede Etage wird Raum für einen kompletten Jahrgang bieten. Die Form lässt sich am Rohbau des einen Jahrgangsgebäudes bereits gut erkennen und auch, wie das Ensemble der beiden spiegelbildlichen Gebäude als Teil eines Schulcampus funktionieren werden, wie Kraft betonte.
Bislang liege man sehr gut in der Zeit, erklärte Bauleiter Mahmut Balta von EGN Architekten aus Darmstadt. Er ist zuversichtlich, die beiden Gebäude wie geplant im Juli 2020 beziehungsweise im Dezember 2020 fertig zu stellen. Bei so viel Baufortschritt blickten daher Baudezernent Nils Kraft und Schulleiter Jens-Peter Krämer schon freudig auf den Spätsommer, wenn am 6. September 2019 Richt- und Sommerfest gemeinsam mit der Schulgemeinde gefeiert werden.


Ab Ende April kommt ein weiterer wichtiger Bauabschnitt hinzu. Auch dazu gab Kraft schon einmal einen Ausblick. Da die neue kooperative Gesamtschule am Standort der auslaufenden Friedrich-Ebert-Schule entsteht, bleibt das unter Denkmalschutz stehende Bestandsgebäude entlang der Ernst-Reuter-Straße und der Ostflügel parallel zur Reinhard-Strecker-Straße erhalten. Nach der Sanierung der letzten Teilbereiche sollen im Bestandsgebäude ab Sommer 2021 die Fachklassen und Werkstätten, die EDV sowie die Verwaltung untergebracht werden. Die naturwissenschaftlichen Bereiche kommen im Ostflügel des Bestandes unter.


Kooperative Gesamtschule schließt Marktlücke
„Noch ist viel zu tun“, sagte auch Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser, „aber das Konzept wird bereits jetzt von Eltern und Schulkindern sehr gut angenommen.“ Er verwies darauf, dass weit über 200 jährlichen Anmeldungen rekordverdächtig seien. „Die realen Zahlen zeigen, wie riesig der Bedarf an einer kooperativen Gesamtschule in Rüsselsheim ist.“

 

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