Rüsselsheim Rathaus

Presseinformationen

06.05.2019

Lärmsanierungsprogramm an Schienenwegen des Bundes in Rüsselsheim

Die Deutsche Bahn teilt mit, dass ab dem 13. Mai die Arbeiten zur Vervollständigung der Lärmschutzwände an den Eisenbahnbrücken über die Bonner Straße und den Rugbyring beginnen.

Wegen der örtlichen Verhältnisse müssen die Arbeiten teilweise vom Gleis aus durchgeführt werden. Das ist jedoch wegen der dichten Zugfolge und des vertakteten Regional- und Nahverkehrs größtenteils nur bei Nacht möglich.
 
Daher wird vom 13. Mai bis 08. Juni 2019 in den Nächten Montag auf Dienstag bis Freitag auf Samstag jeweils von 00:20 Uhr bis 04:35 Uhr gearbeitet. Auf eine lärmintensive akustische Warnung der Baustelle vor vorbeifahrenden Zügen kann zwar verzichtet werden, dennoch lassen sich akustische Beeinträchtigungen beim Laden und Bauen nicht vollständig vermeiden. Es wird jedoch alles darangesetzt, den Lärm so gering wie möglich zu halten.

Insbesondere in den Nachtstunden müssen die Bonner Straße und der Rugbyring halb- oder beidseitig gesperrt werden. Eine Umleitung ist in solchen Fällen ausgeschildert.

Nach Fertigstellung der Wände wird sich der Lärm vorbeifahrender Züge deutlich verringern.

Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,4 Milliarden Euro in die Lärmsanierung investiert. Allein im Jahr 2018 flossen über 100 Mio Euro in den Bau von rund 40 km Schallschutzwänden und die Ausstattung von ca. 2.200 Wohnungen mit Schallschutzfenstern.
Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung. Gefördert werden neben Lärmschutzwänden auch schalldichte Fenster und Lüfter an Gebäuden entlang von Bahnstrecken. In Einzelfällen werden auch Dämmungen der Außenfassaden und Dächer teilfinanziert. Der Eigenanteil von einem Viertel der Kosten ist vom Eigentümer zu tragen, da die Maßnahmen immer mit einer Wertsteigerung des Objekts verbunden sind.

 

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