Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

19.06.2019

Stellungnahme des Magistrats zum Kauf von Elektrofahrzeugen

Zur Berichterstattung in den Medien und den Sozialen Netzwerken zum Ankauf von Renault-Dienstfahrzeuge mit Elektroantrieb nimmt die Stadt Rüsselsheim wie folgt Stellung:

Die Stadt Rüsselsheim am Main verfolgt im Rahmen ihrer Klimaschutzaktivitäten das Ziel, zu einer lokalen und umweltfreundlichen Energie- und Verkehrswende zu kommen. In diesem Kontext hat der Magistrat die Anschaffung von fünf Fahrzeugen mit batterieelektrischem Antrieb beschlossen. Die Fahrzeuge wurden produktneutral öffentlich ausgeschrieben. Es wurden Kleinwagen ausgeschrieben. Die Veröffentlichung erfolgte vom 5.4.2019 bis 30.4.2019 in der Hessischen Ausschreibungsdatenbank (HAD). Der Fachbereich Umwelt und Planung hat zudem die örtlichen sowie in der Region ansässigen Autohersteller über die Ausschreibung informiert und gebeten, die Information an die Händler weiterzugeben. Es wurde auch mit der Opel Automobile GmbH gesprochen.

Sechs Anbieter haben sich an der Ausschreibung beteiligt und Angebote mit unterschiedlichen Fahrzeugmarken abgegeben. Nach der rechnerischen und fachlichen Angebotsprüfung wurden vier Angebote gewertet, darunter auch das Angebot eines Autohändlers, der Opel-Fahrzeuge anbietet.

Günstigster Bieter war ein Bieter, der die Renault Zoe anbot. Zwischen diesem Angebot mit einem Vergabepreis im niedrigen sechsstelligen Bereich und dem höchsten Angebot liegt ein preislicher Unterschied von rund 100.000 Euro. Aus diesem Grund musste der Magistrat auf Basis des Vergaberechts den Auftrag an den günstigsten Anbieter vergeben.

Die Stadt Rüsselsheim am Main hat bereits im Januar 2018 den Antrag auf Fördermittel gestellt, der bewilligt wurde. Die Fördermittel für die Elektrofahrzeuge müssen seitens des Fördermittelgebers in zwei Margen in 2019 und 2020 verwendet werden. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung war bei der Stadt nicht bekannt, dass die Opel Automobile GmbH den Corsa E im Juni 2019 vorstellen wird. Auf der Webseite des Unternehmens war er für Spätsommer 2020 angekündigt. Das Fahrzeug kann derzeit bestellt werden, es wird aber erst in 2020 ausgeliefert werden.

Gefördert werden laut Zuwendungsbescheid des Projektträgers Jülich vom 1.10.2018 E-Fahrzeuge und Ladesäulen in Höhe von 203.224 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stehen überwiegend für das Jahr 2019 und ein Rest für 2020 zur Verfügung. In Verbindung mit den Lieferzeiten und den teilweise auslaufenden Leasingverträgen der Stadt für Dienstfahrzeuge musste die Auftragserteilung jetzt beschlossen werden. Im Jahr 2020 wird eine weitere öffentliche Ausschreibung, ebenfalls über fünf Elektrofahrzeuge, erfolgen. Auch hierüber wird die Stadt die Autohersteller in der Region informieren.

 

Link zu Zurück zur Übersicht