Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

19.06.2019

Bausch erwartet neue Potenziale für „Drei gewinnt“ aus Chinareise

Foto: Pressekonferenz "Drei gewinnt" (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Kontakte zu neuen Unternehmen und kommunalen Partnern zu suchen und Bestehendes zu pflegen, war Ziel der Chinareise der „Drei gewinnt“ Städte. Gemeinsam mit Rüsselsheims Oberbürgermeister Udo Bausch zogen Raunheims Bürgermeister Thomas Jühe und Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel eine rundum positive Bilanz der Aktivitäten. Auch Bausch ließ keinen Zweifel daran, dass von der jüngsten Delegationsreise eine Signalwirkung ausgehe. Insbesondere in Richtung der in Raunheim ansässigen Automobilunternehmen Chery und Geely.

„Die Reise war wichtig, und die vielen neuen Kontakte müssen nun im Nachgang abgearbeitet werden“, erklärte Bausch. Die Stadt Rüsselsheim am Main stehe hinter „Drei gewinnt“, auch wenn er persönlich dieses Mal terminlich verhindert war nicht dabei sein konnte. Mit seinen Bürgermeisterkollegen aus Raunheim und Kelsterbach sehe er „Drei gewinnt“ aber bei dieser Reise als gut vertreten an. Er habe vollstes Vertrauen in seine Amtskollegen. Wichtig sei vor allem, dass man gemeinsam voran komme. Auch Jühe und Ockel pflichteten Bausch bei. Es sei bekannt gewesen, dass er zum avisierten Termin nicht konnte, und es komme immer wieder vor, dass nicht alle drei Bürgermeister gemeinsam die Termine wahrnehmen könnten.

Auf der Reiseagenda stand ein umfangreiches Programm. So wurden verschiedene Partnerstadtteile und Großstädte besucht. Im Fokus der Gespräche stand der Neuaufbau eines weiteren Kreises von Zusammenarbeit. Es sei außerdem festzustellen, dass die Marke „Drei gewinnt“ in China attraktiv und gut angekommen sei. Weitere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vor Ort können sich die „Drei gewinnt“-Bürgermeister in vielen Bereichen vorstellen, beispielsweise bei klimaverträglicher Mobilität, bei selbstfahrenden Fahrzeugen oder in Fragen der Logistik. Zu diesem speziellen Thema war auch Thomas Heiler, einer der Inhaber des in Rüsselsheim ansässigen Speziallogistikers Cargo Movers, mit von der Partie.

Auch im Bereich Tourismus wurden neue Kontakte geknüpft, wobei vor allem auch chinesische Bezahlplattformen beleuchtet wurden. Ein Thema, an dem auch schon in Rüsselsheim gearbeitet wird, und bei dem sich die Aktivitäten zum Teil auch auf Raunheim und Kelsterbach beziehen. Gewerbetreibende, Hotels, Restaurants und der Einzelhandel sollen dazu über chinesische Touristenzahlen und die Möglichkeit mit chinesischen Bezahlsystemen (Weghat-Pay und Alia) neue Kunden zu generieren, informiert werden. Rüsselsheim am Main wie auch die Nachbarkommunen werden als Reiseziel auch für Chinesen immer attraktiver. „Die Anzahl der Übernachtungen in den Rüsselsheimer Beherbergungsbetrieben durch Gäste aus China ist im vergangenen Jahr auf rund 18.000 gestiegen“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch. Das entspreche einer Steigerung seit 2017 um fast 39 Prozent, wie der aktuelle Bericht des Statistischen Landesamts für das Jahr 2018 ausweise. „Die Zahlen bestätigen unsere persönlichen Wahrnehmungen. Rüsselsheim und das Rhein-Main-Gebiet rücken immer stärker in den Fokus chinesischer und asiatischer Investoren“, sagte Bausch, der auch oberster Wirtschaftsförderer der Stadt ist.

Abschließend stellten die Bürgermeister noch einmal klar, dass von der gemeinsamen Ansiedlungsstrategie alle drei Kommunen profitierten. Nicht zuletzt würden die Gewerbesteuerzahlungen bei chinesischen Neuansiedlungen im Rahmen von „Drei gewinnt“ nach einem vertraglich festgelegten Schlüssel aufgeteilt. Die Kommune, die das Unternehmen zum Standort wählt, erhält 40 Prozent, die beiden anderen Kommunen 30 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen.

Bausch wird seinerseits zusätzlich den Kontakt mit den in Rüsselsheim angesiedelten chinesischen Firmen kontinuierlich vertiefen. Auch hier sei das Engagement eines Oberbürgermeisters und Wirtschaftsdezernenten gefragt, denn auch dies betreffe Rüsselsheimer Belange. Der Rathauschef kündigte außerdem an, einen Fachgesprächstag speziell für chinesische Unternehmen anbieten zu wollen, um ins Gespräch zu kommen und mögliche Unterstützung durch die Stadt auszuloten.

 

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