Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

24.07.2019

Große Flexibilität durch sanierte Sporthalle

Foto: Begehung in der Sporthalle (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Die Dreifeld-Sporthalle der Gerhart-Hauptmann-Schule steht, wie geplant, ab dem kommenden Frühjahr wieder zur Verfügung. Davon überzeugten sich Stadtrat Nils Kraft und Bürgermeister Dennis Grieser bei einem Baustellentermin mit Peter Kreuzer, Vorsitzender des Sportbunds Rüsselsheim, und Erhard Greulach, Vorsitzender des TV Königstädten.

Die Sporthalle wurde 1980 als Versammlungsstätte für 300 Personen errichtet und musste aufgrund gravierender baulicher Mängel unter anderem in den Bereichen Statik, Brandschutz und Haustechnik saniert werden. Insgesamt sind die Arbeiten sehr umfangreich und kosten rund 4,5 Millionen Euro. „Wir haben bis auf den Rohbau entkernt“, begründet der Stadtrat.

Zu den Hauptnutzerinnen und -nutzern zählen die Schülerinnen und Schüler der Gerhart-Hauptmann-Schule. Deswegen sagte Bürgermeister Dennis Grieser: „Die Sanierung ist ein in Stein gemeißeltes Bekenntnis zum Schulstandort der Gerhart-Hauptmann-Schule.“ Die Stadt habe bewusst bei den Sporthallen diese Halle vorgezogen, um deutlich zu machen, dass die Schule auch in den folgenden Jahren bestehen wird und im Rahmen des Schulentwicklungsplans weiterentwickelt wird.

Im Zuge der Sporthallen-Sanierung wird die komplette Gebäudehülle gedämmt. Die Lichtbänder wurden bereits ausgetauscht und die Statik angepasst. Die Zu- und Ausgänge zum Außengelände wurden barrierefrei gestaltet, eine barrierefreie Umkleide mit Dusche wurde eingebaut. Wie gut die vorhandene Dämmung bereits greift, war beim Baustellentermin deutlich zu spüren: Während draußen über 30 Grad herrschten, war es in der Turnhalle angenehm kühl.

Die Sporthalle hat eine Bruttogeschossfläche von rund 1.900 Quadratmetern, von denen etwa 1.240 Quadratmeter die Sportflächen und 660 Quadratmeter die Umkleiden einnehmen. Architektin Adrienne Mittelstädt hob hervor, dass in den vergangenen Monaten vor allem die Entkernung, der Brandschutz und die Haustechnik im Vordergrund standen. In den kommenden Monaten würde nun Estrich gegossen, Wände und Decken verkleidet, Hallenboden verlegt und die Sporthalle betriebsbereit gemacht.

„Wir schaffen mit der Sporthalle für die Vereine in Königstädten eine größere Flexibilität“, sagte Kraft. Denn im Rahmen des Schulentwicklungsplans müsse entschieden werden, wie sich die ebenfalls sanierungsbedürftige Mehrzweckhalle neben der Sporthalle in den künftigen Schulcampus einfüge und welche Nutzungen in welchen Gebäuden abgebildet werden können. Während einer möglichen Bauphase könne die sanierte Dreifeld-Sporthalle dann für Vereine, die üblicherweise die Mehrzweckhalle nutzen, zu einem gewissen Maße eine Übergangslösung bieten, da sich künftig bis zu 500 Personen in ihr aufhalten dürfen.

Erhard Greulach vom TV Königstädten lobte die Stadt, dass sie die Vereine gut über das Vorhaben informiert und allen Sportmannschaften während der Sanierungsphase eine Übergangslösung angeboten habe.
Stadtrat Kraft hob hervor, dass die Sporthalle nur eine von derzeit vielen städtischen Baustellen sei. Zum einen arbeite die Stadt kontinuierlich den Sanierungsstau auf. Zum anderen entwickele sie die Schul- und Kitalandschaft durch Erweiterungen und Neubauten weiter.


 

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