Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

26.07.2019

Studierende als Gründende von morgen

Foto: Begrüßung zum InnovationCamp (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)Foto: Siegerteam (Foto: Hochschule RheinMain, Lisa Mohr)Foto: Gruppenfoto (Foto: Hochschule RheinMain, Lisa Mohr)

Bei einem Innovation Camp der Hochschule RheinMain haben sich 21 Studierende mit dem Thema Unternehmensgründung auseinandergesetzt. Der viertägige Workshop war Teil des Projekts IMPACT RheinMain. Oberbürgermeister Udo Bausch begrüßte die Teilnehmenden im Rathaus. „Mit dem Projekt zeichnet sich die Hochschule RheinMain als innovative Lehr- und Forschungsanstalt aus. Dies passt gut zum dynamischen Wirtschaftsstandort Rüsselsheim am Main mit dem Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung“, sagte Bausch. Deswegen unterstütze die Stadt diese Veranstaltung und arbeite eng mit der Hochschule zusammen. Auch der Gründerservice der Wirtschaftsförderung der Stadt Rüsselsheim am Main stehe Gründungswilligen mit Rat und Tat zur Seite. Die Studierenden ermunterte Bausch, weiter kreativ zu sein und ihre Ideen mit Ehrgeiz zu verfolgen.

Im Anschluss präsentierten die Studierenden in fünf Gruppen ihre Projekte einer Fachjury. Die Beispiele mit den Themenschwerpunkten Smart Home, Smart Energy und Smart Mobility waren fiktiv, jedoch sehr realitätsnah, um der kritischen Bewertung der Fachjury Stand zu halten. Bewertet wurden Kreativität, Potenzial der Idee, Realisierbarkeit und die Präsentation. Am Ende setzte sich das Team „MediTed“ mit der Idee durch, ein Software-basiertes Sortiersystem für Medikamente in Form zum Beispiel eines Teddybären zu entwickeln, mit dem älteren Menschen Medikamente für die tägliche Einnahme zusortiert bekommen und sie an die Einnahme erinnert werden. Preisträger sind Emily Lochner, Annabelle Wagner, Wassim Chebil und Jan Geiger. Der Jury-Vorsitzende Martin Schipper, Wirtschaftsförderer der Stadt Rüsselsheim am Main, lobte, dass die Idee insbesondere wegen ihrer Praktikabilität und dem Potential als attraktives Serviceangebot für Apotheken prämiert wurde.

Ziel des Workshops war es, dass die Studierenden ihre eigene Innovationsfähigkeit und die Fähigkeit, ein Start-up zu konzeptionieren, austesten konnten. Die Studierenden erlernten professionelle Instrumente des Innovationsmanagements und Erfahrungen von Praktikerinnen und Praktikern unter anderem von den Unternehmen SAP und Seibert Media kennen. Seminare mit solchen Methoden und in dieser Qualität kosten am Markt zum Teil mehrere tausend Euro. Entsprechend stark war die Veranstaltung nachgefragt. Aus 37 Bewerbungen hat das Organisationsteam 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt.

Die Hochschule führte die Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Heimer im Rahmen des Förderprojekts IMPACT RheinMain durch. IncubatorConnect als Teilvorhaben hat zum Ziel, die Gründungsaktivitäten der Studierenden der Hochschule RheinMain zu fördern und zu unterstützen. Denn innovative, schnell wachsende Gründungen sind auch in Deutschland Treiber der wirtschaftlich-technologischen Entwicklung und tragen dazu bei, dass Wohlstand gesichert wird und Arbeitsplätze der Zukunft geschaffen werden. Das Team von IncubatorConnect vernetzt die Studierenden mit Partnerinnen und Partnern aus der Region unter anderem aus den Bereichen Industrie, Wirtschaft und Institutionen. Schwerpunktthemen sind Smart Energy, Smart Home und Smart Mobility. Durch den Wissens- und Technologietransfer sollen potenzielle Gründungen gefördert werden.

Inkubator Connect bietet neben dem Competence & Career Center der Hochschule eine weitere Anlaufstelle für Gründende an Hochschule RheinMain. Das Team organisiert Angebote zur Gründungsqualifizierung und unterstützt bei der Fördermittel- und Finanzierungsfindung. Neben themenbezogenen Veranstaltungen gibt es u.a. am Standort Wiesbaden einen Gründertalk. Diesen soll es ab dem kommenden Jahr auch in Rüsselsheim geben.

Das Projekt IMPACT RheinMain der Hochschule RheinMain ist eines von 29 Projekten in Deutschland, die zur Förderung in der ersten Runde der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ ausgewählt wurden. Als strategisches und fachbereichsübergreifendes Transferprojekt definiert IMPACT RheinMain Transfer nicht nur als reine Übergabe von wissenschaftlichem Wissen, Ideen oder Technologien, sondern als Austausch zwischen den allen, die an Innovationsprozessen beteiligt sind. Ziel dieses neuen Transferansatzes ist es, für die Zivilgesellschaft, für Unternehmen sowie Politik und Verwaltung neue Formen der Partizipation an der wissenschaftlichen Arbeit zu ermöglichen.


 

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