Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

31.07.2019

Aufruf zu Bewerbungen für Förderstipendium 2019 muss verschoben werden

Das Förderstipendium der Stadt Rüsselsheim am Main ist mit insgesamt 4.200 Euro dotiert, wird in zwölf monatlichen Raten ausbezahlt und in der Regel einmal jährlich vergeben. Das Stipendium wird Einzelpersonen verliehen, die neue Impulse entwickeln oder deren Leistungen darauf schließen lassen, dass hervorragende Ergebnisse in der Zukunft zu erwarten sind. Im Anschluss an einen öffentlichen Aufruf der Stadt können sich kreative Talente entweder selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.

Die Richtlinien zum Förderstipendium der Stadt Rüsselsheim am Main definieren den 15. August als Frist für Bewerbungen, sofern bis dahin ein genehmigter Haushalt vorliegt. Diese Frist muss im laufenden Jahr neu gesetzt werden, da die Genehmigung des städtischen Haushalts weiterhin aussteht. Erst, wenn der Haushalt der Stadt genehmigt ist, darf mit dem Verfahren zur Vergabe des Stipendiums begonnen werden. Da der Aufruf zu Bewerbungen beziehungsweise Vorschlägen der erste Schritt des Verfahrens ist, wird dieser für das Förderstipendium 2019 erfolgen, sobald die Genehmigung des städtischen Haushaltes 2019 vorliegt. Dann wird auch die erneuerte Bewerbungsfrist bekanntgegeben.

Bürgermeister und Kulturdezernent Dennis Grieser verweist auf die Bedeutung des Stipendiums: „Das Förderstipendium ist ein herausragendes Instrument der kulturellen Nachwuchsförderung in unserer Stadt und bietet Talenten in ihrer Entwicklung eine wichtige Unterstützung. Ich hoffe auf eine zeitnahe Haushaltsgenehmigung, sodass wir junge Kreative zu Bewerbungen einladen können.“

Die Richtlinien wurden vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Jahr 2017 neu formuliert, als eine Genehmigung des städtischen Haushalts gänzlich ausgeblieben war. Damals war das Verfahren zur Vergabe des Förderstipendiums unterbrochen worden, da die Finanzierung des Stipendiums ohne Haushaltsgenehmigung ungewiss war. Es handelt sich bei dem Förderstipendium um eine sogenannte „freiwillige Leistung“, die laut der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) an eine Genehmigung des städtischen Haushaltes gebunden ist, obwohl die Kultur laut hessischer Landesverfassung seit Kurzem „den Schutz und die Förderung des Staates, der Gemeinden und Gemeindeverbände“ genießt (Artikel 26e: Staatsziel zum Schutz und zur Förderung der Kultur).

 

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