Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

16.08.2019

Umbau für barrierefreie Bushaltestellen Moselstraße / Haßlocher Straße beginnt ab 26. August

Die Bauarbeiten für die barrierefreie Umgestaltung der beiden Bushaltestellen an der Haßlocher Straße / Ecke Moselstraße beginnen ab Montag (26. August). Nachdem die Baustelle eingerichtet ist, beginnt zunächst die Umgestaltung der Haltestelle stadtauswärts. Die geplante Bauzeit je Haltestelle beträgt drei Wochen, wobei wetterbedingte Unterbrechungen möglich sind. Es ist geplant, dass Mitte / Ende September die Arbeiten an der Bushaltestelle stadteinwärts erfolgen. Der Zugang zu den Geschäften und Hauseingängen wird auch in dieser Zeit möglich sein.

Während der Bauarbeiten an den Bushaltestellen wird der Verkehr stadtauswärts über den Burggrafenlacher Weg und die Moselstraße wieder auf die Haßlocher Straße umgeleitet. Der Verkehr stadteinwärts wird halbseitig an der Baustelle vorbei Richtung Innenstadt geführt.

Sobald die Bushaltestellen barrierefrei umgestaltet sind, werden in der Haßlocher Straße zwischen Moselstraße und Friedensstraße Bordsteine und Rinnen angepasst. Im Anschluss wird die Fahrbahndecke erneuert, wofür eine Sperrung der Haßlocher Straße notwendig ist. Diese Arbeiten werden auf zwei Wochenenden konzentriert.

Die Stadt ändert während der Bauarbeiten die Nutzungsbedingungen für die Längsparkplätze am Burggrafenlacher Weg, da teilweise die Parkplätze der Geschäfte nicht angefahren werden können. Die Kundinnen und Kunden können auf diesen Längsparkplätzen für 30 Minuten mit Parkscheibe parken, statt wie sonst einen kostenpflichtigen Parkschein lösen zu müssen. Die Stadt führt die Maßnahme gemeinsam mit der ausführenden Baufirma möglichst schnell und störungsarm durch.

Zum Hintergrund
Nach dem Personenbeförderungsgesetz soll der öffentliche Nahverkehr bis zum 1. Januar 2022 barrierefrei ausgebaut werden. Aufgrund der hohen Frequentierung wurde die Bushaltestelle Moselstraße beim barrierefreien Umbau priorisiert.

Das Vorhaben wurde eingehend im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss diskutiert, und die Stadtverordnetenversammlung hat der Durchführung zugestimmt. Der Bus wird künftig auf der Straße halten, damit vor allem die großen Gelenkbusse nah an den Sonderbord heranfahren können. Dadurch werden die Fahrgäste fast auf gleicher Höhe aussteigen können. Dies erleichtert Menschen mit Rollator oder Kinderwagen das Einsteigen enorm. Für Rollstuhlfahrer stehen zusätzlich die ausklappbaren Rampen zur Verfügung. Bei einem flachen Winkel ist auch hier das Einsteigen erheblich leichter.

Die Bushaltestelle wird zudem mit einem so genannten taktilen Leitsystem, unter anderem für Blinde und Sehbehinderte, ausgestattet.


 

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