Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

10.09.2019

Jugendbildungswerk stärkt Demokratieverständnis

Foto: Die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule besuchen die Friedrich-Ebert-Ausstellung im Rüsselsheimer Rathaus und nehmen an einer digitalen Rallye durch die Ausstellung teil (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)Foto: Die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 9 und 10 simulieren im Planspiel „Demokratielabor“ einen Wahlkampf (Stadt Rüsselsheim am Main)

Rund 100 Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Friedrich-Ebert-Schule waren vergangene Woche der Einladung des Jugendbildungswerks der Stadt Rüsselsheim am Main gefolgt: Ausgehend vom Leben und Wirken Friedrich Eberts, dem ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik, konnten sie an drei Tagen ihr Demokratieverständnis mit einer digitalen Rallye zur aktuellen Friedrich-Ebert-Ausstellung im Rathaus und einem Planspiel zur Simulation eines Wahlkampfs schärfen.

Rallye zur Friedrich-Ebert-Ausstellung
Insgesamt vier Klassen hatten dazu in je einer Doppelstunde die Ausstellung in der Rathaus-Rotunde besucht und an einer digital aufbereiteten Rallye teilgenommen. Die Rallye wurde eigens hierfür vom Jugendbildungswerk konzipiert und leitete die Schülerinnen und Schüler anhand von abwechslungsreichen Fragen zunächst durch die Ausstellung. Anschließend führte die Rallye sie durchs Rathaus, um den Bezug von den Anfängen der Demokratie in der Weimarer Republik zur aktuellen gelebten Demokratie im Rüsselsheimer Rathaus herzustellen. Die Rallye wurde digital auf Tablets gespielt. Dabei mussten sie Frage wie: „Wann fanden die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland statt?“, „Welchen Beruf erlernte Friedrich Ebert nach dem Abschluss der Volksschule?“ oder „Wer regierte in Rüsselsheim während der Weimarer Republik?“ richtig beantworten. Der digitalen Rallye im Rathaus folgte mit dem „Demokratielabor“ ein zweitägigiges Planspiel in der Parkschule.

Zweitägige Simulation einer Wahl

Im Planspiel ging es um die Simulation eines Wahlkampfes und der anschließenden Wahl. Dabei schlüpften die 100 Jugendlichen in die Rollen von Vertreterinnen und Vertreter von Parteien und Interessensgruppen sowie der Presse. Die Parteien orientierten sich unter Namen wie „Traditionspartei“, „Gerechtigkeitspartei“ und „Umweltpartei“ an der Parteienlandschaft Deutschlands. Zwei Tage lang galt es, sich eigene Themen zu überlegen und mit selbstgestalteten Wahlplakaten, Videos und Wahlkampfreden die anderen zu überzeugen. Bei der Wahl war dann die eigene Meinung gefragt, die Jugendlichen durften ihre vorher ausgeübten Rollen hierfür wieder verlassen.
Das Projekt machte so den Begriff „Demokratie“ für die Schülerinnen und Schüler lebendig und erlebbar. Mit viel Engagement und Spaß eroberten sie die Ausstellung und das Rathaus und übten zwei Tage lang ihre Rollen im Planspiel aus. Durchgeführt wurde das Planspiel von Planpolitik (Berlin) und organsiert durch das Jugendbildungswerk in Kooperation mit der Kultursteuerung der Stadt Rüsselsheim am Main, der Friedrich-Ebert-Schule und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Wiesbaden.


 

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