Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

02.10.2019

Großes Engagement des Rüsselsheimer Tierheims

„Das Rüsselsheimer Tierheim kümmert sich sehr liebevoll um gefundene, sichergestellte und abgegebene Tiere und vermittelt ein passendes neues Zuhause“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober mit dem Leitmotto „Lieblingstier - Tierheimtier“. Der Verein übernimmt diese kommunale Aufgabe nicht nur für Rüsselsheim am Main, sondern für weitere benachbarte Gemeinden. „Das eine ist das Vertragliche, das andere ist, wie der Alltag gelebt wird“, lobt Bausch das Team rund um die 1. Vorsitzende Claudia Vietmeier-Kemmler. Er bedankt sich auch bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die Tag für Tag Hunde ausführen und sich auch darüber hinaus für die Belange der Tiere und des Tierheims unermüdlich einsetzen.
 
Die Stadt bezahlt je Einwohner im Jahr 42 Cent. 2019 machte diese Summe 26.670 Euro aus. Seit 2012 ist vertraglich geregelt, dass die Stadt neben einem Zuschuss für laufende Kosten in Höhe von 31 Cent pro Einwohner weitere 11 Cent je Einwohner für Baumaßnahmen bezahlt. Zuvor gewährte die Stadt investive Zuschüsse erst nach Abschluss der Bauarbeiten und einem entsprechenden Antrag. Seit der Neuregelung kann das Tierheim besser planen und muss Maßnahmen nicht mehr vorfinanzieren.
 
Der Verein hat 1.246 Mitglieder und betreut derzeit 126 Katzen, 86 Hunde und 234 Kleintiere. Im vergangenen Jahr hat das Tierheim zirka 1.600 Tiere aufgenommen und 1.107 Tiere vermittelt. Unter den vermittelten Tieren waren 387 Hunde, 312 Katzen, 87 Kaninchen, 33 Meerschweinchen, 112 Vögel sowie 76 Kleintiere wie Hamster, Gerbil und Chinchilla. Zusätzlich kamen Katzen aus freilebenden Populationen hinzu, die nach der Kastration wieder in die Freiheit entlassen wurden, sowie Wildtiere, die versorgt wurden.

Das Tierheim übernimmt die Aufgaben auch für die Kommunen Bischofsheim, Büttelborn, Flörsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Groß-Gerau, Hochheim, Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf, Nauheim, Raunheim und Trebur. Die Förderung des Vereins ist ein Beispiel für eine jahrelang praktizierte interkommunale Zusammenarbeit, durch die die einzelnen Städte und Gemeinden Synergieeffekte erzielen.  

 

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