Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

21.10.2019

Neuer „Schutzmann vor Ort“ sorgt für zusätzliche Sicherheit

Foto 1: Vorstellung von Polizeihauptkommissar Michael Reinhardt (2.v.r.), Rüsselsheims neuer Schutzmann vor Ort (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)Foto 2 (v.r.n.l.):  Oberbürgermeister Udo Bausch, PHK Michael Reinhardt (Schutzmann vor Ort), Polizeidirektor Tim Heinen (Leiter Polizeidirektion Groß-Gerau) (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Er ist ein wichtiger Bestandteil der hessischen Sicherheitsinitiative „Kompass“, der Rüsselsheim am Main im September 2018 beigetreten ist: Der Schutzmann vor Ort. Ab dem 29. Oktober ist er in Person von Polizeihauptkommissar (PHK) Michael Reinhart auch in der größten Stadt des Kreises Groß-Gerau vertreten. Reinhart startet seinen Dienst in Rüsselsheim zunächst mit einer wöchentlichen Sprechstunde und wird künftig  immer dienstags von 15 bis 17 Uhr für Bürgerinnen und Bürger persönlich ansprechbar sein.


„Ich freue mich besonders, ihn bei uns begrüßen zu dürfen. Denn seitens der Stadt Rüsselsheim investieren wir seit Monaten in den Ausbau der eigenen Sicherheitskräfte und forcieren gleichzeitig die Zusammenarbeit mit der Landespolizei. Mit seiner zusätzlichen Präsenz wird Polizeihauptkommissar Michael Reinhart die Sicherheitslage unserer Stadt, aber auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern“, erklärte Oberbürgermeister Udo Bausch anlässlich der öffentlichen Vorstellung.


Auch Polizeidirektor Tim Heinen, Leiter der Polizeidirektion Groß-Gerau, betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadt sei. „Eine enge Verbindung der Stellen und Aufgaben, kurze Wege und ein vertrauensvoller Umgang führen nachvollziehbar zu besseren Ergebnissen in der Prävention, aber auch bei der Verfolgung und Ahndung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.“


Bausch sicherte dem neuen Schutzmann vor Ort seine volle Unterstützung zu. Das beginne bereits mit den Räumlichkeiten, die die Stadt zur Verfügung stelle, um eine gute Erreichbarkeit zu garantieren. Der künftige Arbeitsplatz von PHK Reinhart wird im Wahlbüro angesiedelt sein. „Das ist zentral in der Innenstadt und nah zum Rathaus gelegen sowie gut und barrierefrei zu erreichen“, betonte Bausch.


Die neue Stelle werde zusätzlich geschaffen und sei eigentlich erst für das kommende Jahr vorgesehen, wie Polizeidirektor Heinen erläuterte. Es sei aber beiden Sicherheitspartnern, Landespolizei und Stadt, wichtig gewesen, noch in diesem Jahr ein Zeichen zu setzen. „Durch eine Umstrukturierung konnten wir den Start vorziehen“, sagte Heinen. Mit der Zeit und mit zunehmender Erfahrung, wie der neue Schutzmann von der Bevölkerung angenommen werde, werde auch der Einsatzumfang bedarfsorientiert zunehmen. Spätestens im Frühjahr soll dann die Stelle vollständig besetzt sein.

 

Als Schutzmann vor Ort sei er vor allem Schnittstelle zu den Menschen der Stadt, aber auch in Richtung Stadtverwaltung und zu den örtlichen Sicherheitsbehörden. „Ich freue mich, diese Lücke schließen zu können“, betonte Michael Reinhart. Seine Hauptaufgabe sieht er anfangs zunächst im Knüpfen von Kontakten. „Die Menschen müssen mich erst mal kennenlernen und Vertrauen aufbauen. Nur dann werden sie sich mir anvertrauen und ihr Herz ausschütten“, weiß Reinhard. Eine weitere wichtige Aufgabe sieht er in der Stärkung der Prävention. Dieser Aspekt seiner Arbeit ist auch Linda Dürrich, der Kompass-Beauftragten der Stadt Rüsselsheim am Main, sehr wichtig. Sie hatte in den letzten Wochen die Gespräche über den Schutzmann in Rüsselsheim federführend mit der Landespolizei geführt. Das persönliche Kennenlernen nutzte sie auch zugleich, um Reinhart schon mal anzukündigen, dass sie ihn zur nächsten Sitzung des Präventionsrats einzuladen werde.   


Für seine neue Stelle bringt Michael Reinhart alle wichtigen Voraussetzungen mit sich. Mit 25 Dienstjahren gilt er als ein sehr erfahrener Polizeibeamter, der zuletzt als Gruppenleiter in Mörfelden- Walldorf tätig war. Seine Ausbildung begann er in Kassel, ehe er für drei Jahren zur Bereitschaftspolizei nach Wiesbaden ging. Im Anschluss daran war er 17 Jahre im Streifendienst in Bischofsheim tätig, wo er schon die ersten Kontakte nach Rüsselsheim knüpfen konnte.

 

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