Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

12.12.2019

Die Stadt Rüsselsheim am Main positioniert sich als attraktive Arbeitgeberin

Mit einem Personalentwicklungskonzept will die Stadt Rüsselsheim am Main sich als attraktive Arbeitgeberin positionieren. Die Umsetzung des Konzepts hat der Magistrat der Stadt nun in einer Sitzung beschlossen. „Wir reagieren damit zum einen auf die zunehmende Konkurrenz um qualifizierte Fachkräfte, zum anderen aber auch auf Themen wie den demografischen Wandel, die Digitalisierung und das Bevölkerungswachstum der Stadt. Alles das stellt neue Anforderungen an unsere Verwaltung. Deswegen wollen wir mit verschiedenen Maßnahmen sowohl neues Personal gewinnen als auch unsere Beschäftigten binden, motivieren, fördern und fit für die Zukunft machen“, erläutert Rüsselsheims Oberbürgermeister und Personaldezernent Udo Bausch das Konzept.

Das Personalentwicklungskonzept benennt fünf Handlungsfelder, die in den kommenden Jahren bearbeitet werden sollen. Dazu gehören die Personalplanung, die Personalgewinnung und –auswahl, Bildung und Entwicklung, die Personalbindung sowie das Handlungsfeld Führung und Zusammenarbeit. Das Konzept ordnet jedem Handlungsfeld verschiedene Personalentwicklungsinstrumente zu und benennt Einzelmaßnahmen, die eine zielgerichtete Personalentwicklung ermöglichen sollen.

Das beginnt bei der Personalplanung, die durch Maßnahmen wie verbesserte Stellenbeschreibungen, Anforderungsprofile und Bedarfsplanungen, optimiert werden soll. Neues Personal will die Stadt gewinnen, indem sie eine starke Arbeitgeber-Marke aufbaut, um sich bei Fachkräften bekannt zu machen, und indem sie sich weiterhin bei Veranstaltungen wie Messen oder Berufsinformationstagen präsentiert, mit Schulen und Hochschulen zusammenarbeitet sowie stärker digitale Kommunikationskanäle nutzt. Zum Personalentwicklungskonzept zählen auch Maßnahmen, die ein lebenslanges Lernen ermöglichen sollen und den Beschäftigten Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Die Führungskräfte der Stadt Rüsselsheim am Main sollen ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen und systematisch erforderliche Fähigkeiten und Kompetenzen identifizieren, um bedarfsgerechte Weiterbildungen anbieten zu können. Die Stadt will insbesondere verstärkt Kompetenzen und Arbeitsweisen mit digitalen Medien und Prozessen vermitteln. Darüber hinaus hat der Magistrat beschlossen, sich dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement zu widmen. Hierzu wird eine entsprechende Magistratsvorlage bis zur Sommerpause des nächsten Jahres erstellt.

Um Personal zu binden und sich als attraktive Arbeitgeberin zu präsentieren, hat die Stadt bereits einige Anreize auf den Weg gebracht. Dazu zählen die Einführung eines Jobticket, das vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung im kommenden Jahr kommen soll, sowie eine außertarifliche Vergütung für einzelne Beschäftigungsgruppen, in denen der Fachkräftebedarf besonders hoch ist. Auch will die Stadt den Rahmen für das Arbeiten im Homeoffice schaffen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Eine wesentliche Rolle spielen im Handlungsfeld „Führung und Zusammenarbeit“ die Führungskräfte der Stadtverwaltung, deren fachliche, methodische und soziale Kompetenzen gefördert werden sollen, um die Personalentwicklung ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen.

„In der Vergangenheit hat die Stadt Rüsselsheim bereits einige Maßnahmen bei ihrer Personalentwicklung vorangebracht. Wir haben ein breit aufgestelltes Fortbildungsangebot, flexible Arbeitszeiten, Gesundheitsangebote sowie gute Perspektiven für Auszubildende. Der öffentliche Dienst bietet zudem gute Entwicklungsmöglichkeiten für seine Beschäftigten. Daher hat die Stadt Rüsselsheim am Main Fachkräften einiges anzubieten. Nun wollen wir unsere bisherigen Bemühungen überprüfen und Maßnahmen weiterentwickeln. Das Konzept soll die verschiedenen Instrumente der Personalentwicklung miteinander verknüpfen und eine systematische Anwendung ermöglichen“, sagt der Rathauschef abschließend.

 

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