Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

23.12.2019

Sozialpsychiatrischer Verein führt Quartiersmanagement im Berliner Viertel weiter

Foto: Vereinbarung für die Fortführung des Quartiersmanagements (Foto: gewobau Rüsselsheim)

Der Sozialpsychiatrische Verein Kreis Groß-Gerau e.V. übernimmt zum 1. Januar 2020 die Trägerschaft für das Quartiersmanagement im Berliner Viertel. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Torsten Regenstein (Geschäftsführer der gewobau), Siegfried Schwaab (Sozialpsychiatrische Verein Kreis Groß-Gerau e.V.), Doreen Petri (Neue Wohnraumhilfe gGmbH) im Quartiersladen Q17. Bürgermeister Dennis Grieser hatte den Vertrag bereits vorab für die Stadt Rüsselsheim am Main unterschrieben. Beim Termin vertrat ihn Christian Mayer (Fachbereichsleiter Soziales und Gesundheit).

Zunächst begann zu Beginn des Jahres 2015 die Kooperation zwischen der gewobau Rüsselsheim, der Stadt Rüsselsheim am Main, der Nassauischen Heimstätte und der Neuen Wohnraumhilfe. Von vornerein war das Projekt so angelegt, dass es nach der Anfangsphase von einem lokalen Akteur getragen wird. Der Sozialpsychiatrische Verein hatte sich von Anfang an eingebracht und übernimmt nun die Rolle als Träger. Er betreibt in der Nachbarschaft in der Georg-Treber-Straße 59 eine Geschäftsstelle und ist daher stark im Quartier vernetzt.

In den vergangenen fünf Jahren hat das Quartiersmanagement bereits ein Netzwerk mit ehrenamtlichen Kooperationspartner und engagierten Nachbarn geschaffen, um die Attraktivität im Quartier zu steigern und Projekte unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner zu initiieren. Das Quartiersbüro, der Quartiersladen „Q17“ hat sich mittlerweile als Anlaufstelle für Interessierte etabliert. Der Sozialpsychiatrische Verein wird die vorhandenen Angebote weiterentwickeln. So ist künftig auch eine Sportgruppe geplant. Zielgruppe der bisherigen und neuen Angebote sollen weiterhin Menschen aller Kulturen und Generationen sein.

Das Gemeinwesenprojekt wird finanziert von der gewobau, die im Gebiet über mehrere Hundert Wohnung verfügt und derzeit im Berliner Viertel auch eine neue Wohnanlage baut, von der Stadt sowie durch Landesmittel. Die Stadt hat bereits Fördermittel aus Landesprogrammen zur Gemeinwesenarbeit beantragt, zusätzlich wurden von Seiten des Sozialpsychiatrischen Vereins Fördermittel aus dem Landesprogramm „Familienzentren in Hessen“ beantragt. Die Stadt und die gewobau unterstützen zusätzlich auch einzelne Projekte wie zum Beispiel das Nachbarschaftsfest.


 

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