Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

08.04.2020

Religiöse Zusammenkünfte müssen entfallen

Auch während der anstehenden Osterfeiertage gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen, die wegen der Corona-Pandemie verhängt wurden. Da Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und vergleichbaren Orten anderer Glaubensgemeinschaften verboten sind, müssen die traditionellen Osterfeiern entfallen.Dies betrifft in Rüsselsheim neben den evangelischen und katholischen Gemeinden auch die Freikirchen, die orthodoxen und internationalen kirchlichen Glaubensgemeinschaften.

Das Osterfest sollte nur im engen Kreis der Familie gefeiert werden, um die eigenen Familienmitglieder vor einer Verbreitung des Corona-Virus zu schützen. Sollten seitens Bund und Land Kontaktauflagen verlängert werden, ist davon auch der muslimische Ramadan betroffen. Das Fastenbrechen darf dann ebenfalls nur im engen Kreis der Familie erfolgen. Das interkulturelle Büro der Stadt Rüsselsheim am Main steht im engen Austausch mit den Gemeinen und informiert sie über weitere Entwicklungen.
 
Das Land Hessen hat mittlerweile einen Bußgeldkatalog erlassen, nach dem Verstöße wie religiöse Zusammenkünfte während der Corona-Pandemie geahndet werden können. Finden religiöse Feiern statt, können Bußgelder in Höhe von 200 Euro pro anwesender Person fällig werden.

 

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