Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

03.07.2020

Stadt legt Bericht zur kommunalen Jugendarbeit in Rüsselsheim vor

„Vom Spielmobil und Freizeiteinrichtungen über Graffiti-Projekte und interaktive Mitmachausstellungen bis zu Jubiläumsfeiern: In 2019 gab es für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wieder jede Menge spannende Freizeitangebote in Rüsselsheim am Main“, so Bürgermeister Dennis Grieser zu dem Bericht des Magistrats der Stadt Rüsselsheim über die umfangreichen Aktivitäten der kommunalen Jugendförderung und des Vereins Auszeit e.V. im vergangenen Jahr. „Die Jugendarbeit trägt zur positiven Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen bei, befähigt Heranwachsende zur Selbstbestimmung und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung, und regt sie zu sozialem Engagement an. Kommunale Freizeitangebote sind damit eine weitere wichtige Säule für die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen neben dem Elternhaus, Kindergarten, Schule oder Ausbildung. Mit den Aktivitäten, die in den Berichten dargestellt werden, kommt die Stadt Rüsselsheim am Main ihren gesetzlichen Verpflichtungen nach, für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis 27 Jahren Angebote der Jugendarbeit vorzuhalten“, sagt Grieser.

Die Stadt Rüsselsheim am Main hat diese Angebote über die städtische Jugendförderung organisiert, die wiederum das Freizeithaus Dicker Busch und die Jugendtreffs Hassloch-Nord und Königstätten betreibt, und zu der auch das Jugendbildungswerk, das Kinder- und Jugendbüro, die Fachstelle Mädchenarbeit und Streetwork gehören. Darüber hinaus hat die Stadt mit dem Verein Auszeit e.V. einen Leistungsvertrag über den Betrieb des Kinder- und Jugendtreffs Berliner Viertel, Kinder- und Jugendtreffs Böllenseesiedlung und des Auszeit-Treffs in Bauschheim abgeschlossen. Insgesamt standen im vergangenen Jahr Mittel in Höhe von mehr als 2,36 Millionen Euro für die Jugendarbeit in Rüsselsheim zur Verfügung, die für die Einrichtungen der Stadt und des Vereins Auszeit e.V. aufgewendet wurden.

Neben etablierten Angeboten wie den Ferienspielen, Jugendaktiv, der Kinder-Uni oder dem Jugendforum sowie den offenen Treffs in den Jugendeinrichtungen gab es 2019 auch jede Menge Neuerungen. So hat die Stadt im vergangenen Jahr den Betrieb des Spielmobils als offenes freizeitpädagogisches Angebot für Kinder im Grundschulalter übernommen. Das Thema Kinderrechte wurde auf vielfältige Art und Weise bearbeitet. Eine Vielzahl von Graffiti-Aktionen der Jugendförderung haben im gesamten Stadtgebiet stattgefunden. Die Stadt hat zwei interaktive Mitmachausstellungen zur politischen Bildung von Jugendlichen auf Initiative der Jugendförderung nach Rüsselsheim geholt. Die Besuche der Ausstellung und flankierende Angebote hat das Team der Jugendförderung ebenfalls organisiert.

Der Verein Auszeit konnte 2019 sein 25-jähriges Bestehen in Rüsselsheim feiern. Auch Anlass zum Feiern war das Richtfest für das Nachbarschafts- und Familienzentrum in der Böllenseesiedlung, wo dem Verein voraussichtlich ab 2021 doppelt so viel Fläche wie bisher zur Verfügung stehen wird und noch weitere Akteure des Stadtteils Räume nutzen werden. Um die inhaltliche Arbeit des Zentrums zu gestalten, hat sich der Verein mit anderen Institutionen der Böllenseesiedlung in einer Lenkungsgruppe zusammengetan. Darüber hinaus veranstaltete der Verein Auszeit im vergangenen Jahr wieder verschiedene Stadtteilbezogene Aktionen für Kinder und Jugendliche, Sportevents, Nachbarschaftsfeste, offene Treffs und Angebote für spezielle Zielgruppen.  In Bauschheim entwickelte sich der Aufbau des Teeniebereichs weiter positiv. Beide festen, offenen Angebote für diese Altersgruppe waren stabil und wurden gut angenommen. Im Berliner Viertel waren die Besuchszahlen der Treffs und vieler mobiler Angebote konstant hoch. Auch in der Böllenseesiedlung hielt sich die große Nachfrage. Zudem hat Auszeit im vergangenen Jahr verstärkt projektorientiert gearbeitet.

 

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