Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

05.10.2020

Oberbürgermeister Bausch besucht Rüsselsheimer Jobcenter

Um die aktuelle Lage am Rüsselsheimer Arbeitsmarkt zu besprechen, stattete Oberbürgermeister Udo Bausch dem Jobcenter an der Eisenstraße einen Besuch ab. „Wir stehen durch Corona vor einer neuen, bislang nie dagewesenen Situation und müssen uns mit diesen Herausforderungen im Interesse der Unternehmen und der Beschäftigten befassen“, sagt Bausch. Er stehe im regelmäßigen Austausch mit dem Jobcenter, um gemeinsame und unterstützende Maßnahmen der Stadt zu eruieren.

Im Fokus des Gesprächs mit dem Leiter des örtlichen Jobcenters Robert Hoffmann sowie Bereichsleiter Harald Mottl, der für Leistungsrecht und Grundsatzangelegenheiten zuständig ist, standen daher Themen der Kommunikation mit den Unternehmen und die Unterstützung der Arbeitssuchenden. Aktuell ist aufgrund der Corona-Situation bundesweit ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen, so auch mit 9,7 Prozent im Kreis Groß-Gerau. Die Anzahl der neu gestellten Anträge ist hoch, vor allem von Menschen, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind. Auch wenn das Instrument der Kurzarbeit viele Menschen vor dem Verlust des Arbeitsplatzes schützt, reicht doch das Kurzarbeitergeld zur Finanzierung der laufenden Kosten oft nicht aus.

Für Bausch ist angesichts der Zahlen wichtig, die Fachkräfte gemeinsam mit den Unternehmen am Ort zu halten. „Wir gehen nach dem Tiefpunkt der Corona-Krise langsam auf einen Wiederaufschwung zu. Wenn die Wirtschaft wieder anzieht, werden Fachkräfte dringend benötigt. Als Stadt können wir hier mit flankierenden Maßnahmen der städtischen Wirtschaftsförderung begleiten, beispielsweise mit der Unterstützung für Gründerinnen und Gründer oder Gesprächen mit Unternehmen zur möglichen Einbindung von Arbeitssuchenden aus besonders betroffenen Branchen“, erklärt Bausch.

 

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