Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

16.10.2020

Grieser: Ferienbetreuung in den Herbstferien wird auch in Corona-Zeiten gut angenommen

Auch in Corona-Zeiten hat die Stadt Rüsselsheim am Main Eltern und Alleinerziehenden das gewohnte Betreuungsangebot in den Herbstferien offeriert. „Das Angebot wird gut angenommen, und wir bieten damit berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden die dringend benötigte Unterstützung, damit sie ihrer Arbeit nachgehen können. Die Anzahl der Teilnehmenden weicht kaum ab von den Ferienangeboten der Vorjahre, und alle Nachfragen konnten gedeckt werden“, resümiert Grieser zum Ferienende. Geprägt sei die Betreuung zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr durch hohe Dezentralisierung.

Für die fünf Schulen mit städtischen Betreuungsschulen findet die Ferienbetreuung in beiden Wochen an den Standorten Georg-Büchner-Schule und Grundschule Hasengrund mit kleinen, festen Kindergruppen statt, die von Stammpersonal betreut werden. Die Kinder der Goetheschule und Schillerschule werden am Standort Grundschule Hasengrund mitbetreut, die Kinder der Grundschule Innenstadt an der Georg-Büchner-Schule. Hier bilden die Kinder der jeweiligen Schule eine feste Gruppe. Einzige Ausnahme bilden die Kinder der Schillerschule, die aufgrund der geringen Anzahl von ein bis zwei Schülerinnen beziehungsweise Schülern gemeinsam mit den Kindern der Grundschule Hasengrund in einer Gruppe betreut werden. „Neben den Aktivitäten in den Schulgebäuden und Außengeländen beschränkt sich das Programm wegen Corona auf Ausflüge innerhalb des Stadtgebiets, beispielsweise die Mitmachausstellung im Museum, eine Führung in der Stadtbücherei, der Besuch von Spielplätzen oder des Schwimmbads. Aus demselben Grund gibt es auch kein warmes Mittagessen, die Kinder bringen Lunchpakete von zu Hause mit“, führt Grieser zu den Schutzvorkehrungen aus. Die Grundschulen Otto-Hahn-Schule, Grundschule Königstädten, Albrecht-Dürer-Schule und Eichgrundschule führen jeweils in Eigenregie auch an ihren Standorten für die Kinder der eigenen Schule ebenfalls ein zweiwöchiges Programm durch.

Für die Winterferien 2020/2021 ist die gleiche Vorgehensweise geplant. „Allerdings ist das Infektionsgeschehen sehr dynamisch und alle Angebote und Schutzmaßnahmen müssen ständig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden“, erklärt Grieser. Die Organisation der Ferienangebote an den Grundschulen folge jeweils den aktuellen Vorgaben zum Infektionsschutz und berücksichtige insbesondere die Hygienepläne des hessischen Kultusministeriums und eventuelle zusätzliche Vorgaben des Kreisgesundheitsamt. Änderungen könnten sich dabei sehr kurzfristig ergeben, auch aufgrund der lokalen Corona-Situation. „Letztlich muss das Ferienbetreuungsangebot abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens sehr flexibel gestaltet werden. Wir sind dabei von den Corona-Regelungen des Landes und Kreises abhängig, die sich am Schutz der Menschen orientieren. Unter diesen Rahmenbedingungen werden wir jedoch weiterhin so kinder- und elternfreundlich wie möglich handeln“, sagt Grieser. Sollte es weitere Einschränkungen von Seiten des Landes oder Kreises geben, könnten dem Magistrat allerdings die Hände gebunden sein.

 

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