Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

29.10.2020

Stadtverordnete sollen über Neubau der Grundschule Königstädten entscheiden

Die Stadt Rüsselsheim am Main will die Grundschule Königstädten auf die Herausforderungen der Zukunft ausrichten. Mehr Räume für den Unterricht sollen geschaffen werden, zudem soll die Schule für Differenzierung, Digitalisierung, Inklusion, Sport und Ganztagsbetreuung ausgebaut werden. Derzeit fehlen hierfür Räume und Infrastruktur. Dafür müssten große Teile des Schulstandorts neu gebaut werden. Deswegen schlägt der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nun vier Varianten vor, wie die Grundschule künftig baulich weiterentwickelt werden könnte. Eine Arbeitsgruppe hat zuvor Vorschläge erarbeitet, wie am Standort das pädagogische Konzept, der Raumbedarf sowie die Vorgaben des Schulentwicklungsplans erfüllt werden können.

„Bevor wir in die konkrete Planung gehen können, sind die Stadtverordneten zunächst gefragt, zu zwei wesentlichen Aspekten ihr Votum abzugeben: Zum einen, ob der Schultrakt, das sogenannte ‚Rote Haus‘, erhalten bleibt oder wie die anderen Gebäude abgerissen wird. Zum anderen muss entschieden werden, ob die angrenzende Kita oder aber die Sporthalle ausgelagert wird, um Platz für das Bauvorhaben zu schaffen“, fasst Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser die Beschlussvarianten zusammen. Wenn sich die Stadtverordneten für die Auslagerung der Kita Auerbacher Straße entscheiden, könnte diese in ein noch zu planendes Nachbarschafts- und Familienzentrum Königstädten auf Überhangflächen des Königstädter Friedhofs umziehen. Neben der Kita könnten darin auch ein Kinder- und Jugendtreff, seniorengerechtes Wohnen und andere Stadtteil relevante Einrichtungen untergebracht werden, sofern die Stadtverordnetenversammlung dies wünscht. Alternativ könnte die Kita an ihrem Standort bleiben und dafür der Schulsport auf den Friedhofsflächen ausgelagert werden. In dem Fall würde dort eine neue Zwei-Feld-Sporthalle mit Gymnastikraum gebaut werden.

„Unabhängig davon, für welche Variante sich die Stadtverordneten entscheiden werden, wird es eine große logistische Herausforderung und ein umfangreiches Vorhaben, bei dem die Grundschule Königstädten im laufenden Betrieb neu zu bauen ist“, erklärt Baustadtrat Nils Kraft. Inklusive der Planungsvorarbeiten und Ausschreibungsphase sei mit einer Umsetzungsdauer von insgesamt sieben bis acht Jahren auszugehen. Die Grobschätzungen für die Baukosten liegen bei allen vier Varianten bei rund 41 Millionen Euro.

 

Link zu Zurück zur Übersicht