Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

04.11.2020

Abgestorbene Bäume werden zur Verkehrssicherung gefällt

Weil sie abgestorben und nicht mehr verkehrssicher sind, werden im Rüsselsheimer Stadtgebiet in den kommenden Wochen an verschiedenen Stellen Bäume gefällt. Beispielsweise am Angelsee am Weinfaß, an der Oppenheimer Straße und am Mainvorland. Rund 90 Prozent der Bäume sind abgestorben, die restlichen 10 Prozent sind so stark geschädigt, dass durch baumpflegerische Maßnahmen eine Verkehrssicherung nicht mehr möglich ist. Festgestellt wurden die Schäden bei Baumkontrollen, die der Städteservice im Auftrag der Stadt Rüsselsheim am Main ausführt. Einmal jährlich werden alle städtischen Flächen mit Bäumen dazu begangen. Die Ergebnisse der Sichtung werden in einem Protokoll festgehalten. Im Anschluss an die Begehungen werden entsprechende baumpflegerische Maßnahmen festgesetzt, die in einem festgelegten Zeitfenster abgearbeitet werden.

Besonders betroffen ist aktuell der Angelsee am Weinfaß. Dort werden insgesamt 117 Eichen, Linden, Akazien und Weiden gefällt. Auch am Mainvorland sind 13 Bäume abgestorben oder so stark geschädigt, dass eine Verkehrssicherung nicht mehr möglich ist. Es handelt sich um Weiden und Pappeln. An der Oppenheimer Straße werden sechs Ahornbäume, Kiefern und Akazien gefällt. In Bauschheim sind von den Maßnahmen der Teufelsee (10 Fällungen), der Kalkhügel (6 Fällungen), der Birkensee 12 Fällungen) und das Börnchen (23 Fällungen) betroffen. Da die Kontrollen der Bäume ständig fortgesetzt werden, kann es zu weiteren Maßnahmen kommen, wo dies erforderlich ist. Für die gefällten Bäume werden, wenn möglich, Ersatzpflanzungen vorgenommen. Nicht immer ist eine Nachpflanzung möglich und sinnvoll, beispielsweise in waldähnlichen Bereichen mit oft sehr dichten Baumbeständen: Andere Gehölze wie Pappeln oder Weiden sind in der Regel so ausschlagkräftig, dass diese wieder aus dem Stamm austreiben und somit eine natürliche Verjüngung entsteht. Welche Bäume bei Nachpflanzungen für welchen Standort in Frage kommen, wird jeweils individuell für die Orte festgelegt, beispielsweise aufgrund der Bodenbeschaffenheit und des Klimawandels. Für den Herbst 2021 sind bereits Nachpflanzungen geplant.

 

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