Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

19.11.2020

Hohes Maß an Schutz in Schulen und Kitas

Die Hessische Landesregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben jüngst erklärt, dass nach einhelliger Expertenmeinung in geschlossenen Räumen das Lüften das beste Mittel sei, um dem Corona-Virus die Stirn zu bieten. Die Stadt Rüsselsheim am Main hat sich direkt zu Beginn der Corona-Pandemie damit auseinandergesetzt, wie sie das Lüften insbesondere in den Schulen und Kitas sicherstellen kann. „Das Team der Gebäudewirtschaft hat die Lüftungs- und Heizmöglichkeiten in den Einrichtungen umgehend überprüft und dort wo möglich Anpassungen vorgenommen“, sagt Jürgen Müller, Bereichsleiter Bauunterhalt. So seien teilweise Fenster, die nicht zu öffnen waren, nochmals geprüft und wenn möglich überarbeitet worden. „Für Schulräume, die nicht ausreichend über Fenster gelüftet werden können, wurde technische Unterstützung in Form von 50 Luftreinigungsgeräten angeschafft und in den Betrieb genommen“, erläutert Müller. Die Wahl fiel auf leise, aber effektive Geräte, damit diese nicht den Unterricht stören. Hier werden nun regelmäßig durch eine Fachfirma die Luftfilter gewechselt.

„Die Geräte unterstützen die ordnungsgemäße Durchführung des Präsenzunterrichts in den Klassenräumen, die bauart- oder ausstattungsbedingt nur eingeschränkte Möglichkeiten des Lüftens bieten. Zudem macht sich diese Unterstützung auch für alle betroffenen Personen als beruhigender Faktor bemerkbar.“ berichtet Schulleiter Marc Rhein aus der Praxis. In allen anderen Räumen werde regelmäßig gelüftet. „Das hat sich sehr gut eingespielt und ist Teil der Unterrichtsroutine geworden“, sagt Rhein.

Zur Erinnerung an das regelmäßige Lüften im Unterricht hat die Stadt für die Schulen 154 Messgeräte für Kohlendioxid (CO2) bestellt. Die Schulen erhalten in der Regel ein Gerät pro Jahrgang, zwei für die Verwaltungsräume, eines für Fachräume und eines für die Sporthallen. Dies hat die Stadt mit dem Schulleitungsbeirat einvernehmlich abgestimmt. Die Auslieferung soll in Kürze erfolgen.

Die Fachleute der Stadt wie auch der Städtetag empfehlen als Übergangslösung den Einsatz der App „CO2-Timer“. Diese steht kostenfrei im Internet zur Verfügung.

 

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