Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

18.12.2020

Stadt unterstützt Stadtteilverein Dicker Busch mit einem Zuschuss

Die Stadt Rüsselsheim am Main will dem Stadtteilverein Dicker Busch mit einem Zuschuss von 36.000 Euro im Jahr unter die Arme greifen und damit die Arbeit des Vereins professionalisieren. Eine entsprechende Vorlage hat der Magistrat den Stadtverordneten nun zur Entscheidung weitergeleitet. Um den dauerhaften Bestand des Vereins sicherzustellen, will die Stadt eine halbe Stelle für ein Stadtteilmanagement finanzieren.

„Der Stadtteilverein Dicker Busch leistet seit 2007 sehr wichtige Arbeit, indem er das kulturelle und soziale Zusammenleben im Dicken Busch unter anderem durch Aktionen mit Schulkindern, Ausstellungen, Vorträge, Begegnungen sowie Kontaktpflege zu Gewerbetreibenden und anderen Institutionen im Stadtteil fördert. Dies ist ein wertvoller Beitrag für das nachbarschaftliche Zusammenleben der Menschen im Quartier und sorgt auch für die Integration von Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen. Getragen wird die Arbeit durch Ehrenamtliche, aber auch das Ehrenamt hat Grenzen. Deswegen soll nun jemand hauptamtlich für den Verein arbeiten“, erläutert Bürgermeister und Sozialdezernent Dennis Grieser das Vorhaben.

Die Ehrenamtlichen kümmerten sich neben der Organisation von Projekten bisher auch um die Akquise von Projektmitteln zur Finanzierung der Vereinsaktivitäten und erledigten die Büroarbeit für den Verein. Der Verein verfügt über begrenzte Eigenmittel aus Einnahmen der Photovoltaikanlage am Gebäude, das der Verein von der Stadt kostenfrei überlassen bekommt, sowie aus der Raumvergabe an Dritte für kleinere Feiern in Höhe von rund 7.000 Euro im Jahr. Nur noch bis voraussichtlich Ende 2021 stehen ausreichend Mittel aus den Einnahmen und Rücklagen zur Verfügung. Hiermit werden Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche und eigene Projekte bezahlt, sowie stadtteilbezogene Projekte Dritter gefördert. Ohne eine gesicherte Perspektive müsste der Verein 2022 seine Aktivitäten einstellen.

Deshalb will die Stadt ab voraussichtlich Juli 2021 eine halbe Stelle finanzieren, um den Vereinsvorstand zu entlasten und die Vereinsarbeit zu professionalisieren. Die Person für das Stadtteilmanagement würde die Akquise von Projektmitteln etwa aus Förderprogrammen des Landes und die notwendigen Büroarbeiten übernehmen sowie laufende Projekte organisieren und betreuen und neue Projekte entwickeln. Außerdem könnte sie neue und jüngere Vereinsmitglieder aktivieren und somit die Arbeit des Vereins und die Quartiersentwicklung zukunftsfähig weiterentwickeln.

 

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