Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

06.01.2021

Gemeindeschwestern 2.0 sind weiterhin unterwegs

Bürgermeister Dennis Grieser teilt mit, dass vom Land Hessen die Bewilligung zur Weiterführung des Förderprogramms Gemeindeschwester 2.0 eingetroffen ist. Die Fortführung des bewährten Projekts für das laufende Jahr ist damit gesichert. Der Name des Förderprogramms „Gemeindeschwester 2.0“, wurde in Anlehnung an die früheren Gemeindeschwestern, die regelmäßig in den Haushalten eines Wohngebiets unterwegs waren, gewählt.

„Mit dem Einsatz kommunaler Betreuungspersonen soll in erster Linie der Vereinsamung älterer Menschen vorgebeugt werden. Sie sollen als Mittlerinnen und Mittler zwischen der wachsenden Zahl von Menschen, die allein leben, und den bestehenden Angeboten und Hilfen für Seniorinnen und Senioren in Rüsselsheim tätig werden und eine möglichst lange weitestgehend eigenständige Lebensführung ermöglichen“, erläutert Bürgermeister Grieser.

Veränderte Familienstrukturen, das Wegbrechen von Infrastruktur im Wohnumfeld oder eingeschränkte Mobilität sind nur einige von vielen Gründen, die in der heutigen Zeit der Einsamkeit im Alter Vorschub leisten. Viele der Betroffenen leben noch selbstständig und sind nicht auf eine Versorgung durch das professionelle Hilfesystem angewiesen. Sie fallen daher häufig durch die Maschen des sozialen Netzes.

Die beiden Gemeindeschwestern Birgit Backe und Johanna Höhn gehen auf die älteren Menschen zu, informieren, geben Anregungen und vermitteln die notwendigen Angebote. Durch den persönlichen Kontakt mit den Betroffenen können sie den Hilfe- und Unterstützungsbedarf erkennen, die passenden Hilfen koordinieren und nicht zuletzt zur Annahme von Hilfe ermuntern und dabei unterstützen, Schwellenängste zu überwinden. Angesiedelt bei der Leitstelle Älterwerden im Haus der Senioren sind beide gut in das soziale Hilfenetzwerk eingebunden.

Bürgermeister Dennis Grieser sieht durch die bisherigen Erfahrungen bestätigt, dass mit den beiden Stellen im Rahmen des Programms „Gemeindeschwester 2.0“ eine Lücke im sozialen Netz geschlossen werden kann, die von professionellen Diensten nicht ausgefüllt wird. Schließlich handelt es sich hier auch um eine präventive Einrichtung, die ein Baustein für ein längeres Leben zu Hause sein kann.

 

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