Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

03.02.2021

Vier Rüsselsheimer Schulen werden mit 1 GBit/s -Glasfaser-Anschlüssen versorgt

„Die Bandbreiten für das Internet der Alexander-von-Humboldt-Schule, des Immanuel-Kant-Gymnasiums und der Max-Planck-Schule werden ab dieser Woche auf 1 Gigabit pro Sekunde erhöht“, gibt Bürgermeister Dennis Grieser bekannt. Auch für das Interim I der Sophie-Opel-Schule soll dies schnellst möglichst umgesetzt werden. Die Stadt Rüsselsheim wird in den kommenden Wochen dafür sorgen, dass eine solche Bandbreite auch in anderen Schulen gewährleistet sein wird, die bereits über Glasfaseranschlüsse verfügen. Dort wo bislang kein Glasfasernetzt liegt, wird die Stadt Rüsselsheim mit bereits beantragten Fördermitteln entsprechende Leitungen verlegen lassen.

Während haushaltsübliche Internetanschlüsse asynchron sind, das heißt mehr Download-Kapazität als Upload-Kapazität zur Verfügung stellen, sind die zukünftigen Bandbreiten an den Schulen synchron ausgestaltet. Dies ist ein Erfordernis, das unter anderem dem Distanzunterricht geschuldet ist, da Lehrkräfte per Videokonferenz mit ihren Schülerinnen und Schülern zuhause kommunizieren können müssen. Ein anderes Anwendungsbeispiel besteht darin, dass Lehrkräfte per Videokonferenz bei einer Teilung von Klassen, um Abstände unter den Lernenden einhalten zu können, in einem zweiten Klassenraum digital präsent sein müssen.

Der Medienentwicklungsplan, der im vergangenen Jahr von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, beschreibt vier Voraussetzungen, die alle gleichermaßen erfüllt sein müssen: Glasfaseranschluss, Verkabelung des Schulgebäudes und WLAN, Versorgung mit Endgeräten und einen funktionierenden Support. „Uns ist klar, dass die Erhöhung der Bandbreite alleine nicht ausreicht, um alle derzeitigen Herausforderungen der Schulen im Rahmen des Distanzunterrichts lösen zu können. Die Vervielfachung der Bandbreite ist aber ein ganz wesentlicher Schritt in die richtige Richtung hin zur erfolgreichen Digitalisierung an Schulen“, so Grieser abschließend.

 

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