Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

26.05.2021

Zweite Onlinebeteiligung zu Radschnellverbindungen im Kreis Groß-Gerau

Die Machbarkeitsstudien zu den drei Radschnellverbindungen Darmstadt – Rüsselsheim am Main, Groß-Gerau – Frankfurt Flughafen und Mainz – Stadtgrenze Kelsterbach/Frankfurt kommen gut voran. Für jeden dieser drei Korridore haben Planungsbüros inzwischen verschiedene Streckenführungen ermittelt. Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen im Kreis Groß-Gerau, den Anrainerkommunen und mit Hessen Mobil haben sie schließlich Vorzugsvarianten abgestimmt. Nun folgt mit einer zweiten Onlinebeteiligung der Bevölkerung der nächste Schritt. Seit Dienstag (25. Mai) können auch die Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger die finalen Vorzugsvarianten und deren einzelne Abschnitte bewerten, kommentieren und sich an der Festlegung einer Vorzugvariante aktiv beteiligen. Schließlich verlaufen zwei Korridore über Rüsselsheimer Gebiet. Die Onlinebeteiligung steht allen Interessierten über eine interaktive Karte auf der Projekthomepage  www.schneller-radfahren-kreisgg.de unter dem Reiter „Beteiligung“ zur Verfügung. Die Beteiligung wird für einen Monat freigeschaltet und endet am 25. Juni (Freitag).


Maßgebliche Kriterien bei der Auswahl der Vorzugsvarianten waren das Potenzial, die Verkehrssicherheit, die Attraktivität sowie die Reisezeit. Ebenfalls berücksichtigt wurden die Herstellungskosten, der gegebenenfalls erforderliche Grunderwerb und mögliche Konflikte mit Landwirtschaft, Forst, Hochwasser- und Naturschutz. So konnten die zahlreichen Abschnitte auf zwei bis maximal drei Vorzugsvarianten pro Korridor reduziert werden.


Im Anschluss an die Beteiligung wird die Projektsteuerungsgruppe die Ergebnisse erneut diskutieren und auswerten. Anschließend erfolgt die finale Auswahl für eine Vorzugsvariante pro Korridor. Die Ergebnisse der drei Machbarkeitsstudien, die auch Kosten-Nutzen-Analysen beinhalten, sollen im Sommer 2021 vorliegen.


In ihrem Radverkehrskonzept, das die Stadt Rüsselsheim am Main erarbeitet hat und den Stadtverordneten zum Beschluss vorliegt, finden die neuen Schnellstrecken bereits Beachtung. Mit der Realisierung von Radschnellverbindungen sollen noch mehr Menschen für das Radfahren gewonnen werden, was den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel weiter vorantreiben soll.

 

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