Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

10.06.2021

Sommerblumen für Bienen und Hummeln

Foto: Blühstreifen Adam-Opel-Straße (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)Foto: Mittelstreifen Adam-Opel-Straße (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)Foto: Mittelinsel Haßlocher Straße (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Im Frühjahr haben Tausende Krokusse, Schneeglöckchen und andere Frühblüher in den städtischen Parks und Grünanlagen der Stadt Rüsselsheim am Main geblüht. Nun übernehmen sukzessive die Sommerblumen die Farbenpracht. Die farbenfrohen Blumen bieten unter anderen den zahlreichen summenden Bienen und Hummeln mit ihrem süßen Nektar und Pollen eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Damit können sie in den Sommermonaten ihre wachsenden Völker versorgen.
Um unter anderen Bienen und Hummeln gezielt zu fördern, hat die Stadt Rüsselsheim am Main in den vergangenen vier Jahren rund 250.000 Blumenzwiebeln auf einer Gesamtfläche von rund 3.400 qm neu gesteckt. Zudem hat sie Mittelinseln und Grünflächen an Straßen neu bepflanzt. Dazu zählen unter anderen die Mittelinseln an der Adam-Opel-Straße auf Höhe der Großsporthalle. Noch blühen hier zum Beispiel Bartiris-Sorten in unterschiedlichen Farben, die von Kugellauch-Blüten überragt werden. Die Nachfolge kündigt sich hier aber bereits an. In Kürze werden u.a. gelbe Blüten der Schafgarbe übernehmen. Auch an der Darmstädter Straße gibt es auf Höhe der Wiener Straße eine blühende Mittelinsel und an der Varkausstraße auf Höhe des Waldfriedhofs. Zu den jüngeren Bepflanzungen zählen die Nauheimer Straße kurz hinter der Odenwald- und Höngenstraße sowie im Kreuzungsbereich Friedensstraße/ Haßlocher Straße. Die ersten Farbtupfer sind bereits zu sehen, aber die Pflanzen müssen noch kräftiger werden.

Mit Blumen- und Kräuterwiesen will die Stadt ebenfalls die Biodiversität weiter fördern. Wo vereinzelt bisher vor allem roter Klatschmohn zu sehen ist, werden im Laufe des Sommers weitere Farbtupfer mit Nektar und Pollen zur Geltung kommen. Solche Wiesen befinden sich hinter dem Theater am Rugbyring, an der Kreuzung Rugbyring / Frankfurter Straße, an der Theodor-Körner-Straße oder auch an der Adam-Opel-Straße auf Höhe des Evreux- und Hessenrings. Am Rathaus an der Dammgasse hat die Stadt zur Blumenwiese gleich das passende Bienenhotel aufgestellt, das schon rege besiedelt ist.

Eine weitere Maßnahme sind Flächen, die bewusst seltener gepflegt werden. In der Fachsprache heißt dies „extensive Pflege“. Hierbei werden vorhandene Wiesenflächen bewusst nur noch ein- bis zweimal jährlich gemäht. Dadurch wird das vorhandene Artenspektrum gefördert, und die vorhandenen Pflanzen schaffen es, zu blühen. Diese bieten wiederum entsprechende Nahrung für diverse Kleinstlebewesen. Beispiele wären hier die Wiesenfläche am Haßlocher Kreisel, oder die Wiesenbereiche an der Bahnunterführung Königstädter Straße. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren zu den bereits vorhandenen Extensivflächen zusätzlich rund 16 Hektar hinzugenommen. Dies entspricht in etwa der Größe von 22 Fußballfeldern.


 

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