Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

02.07.2021

Schutz und Betreuungsbedarf in Einklang

„So viel Betreuung wie nötig, bei so viel Schutz wie möglich. Dies ist der Leitsatz für den Betrieb in den städtischen Kitas ab dem 5. Juli“, teilt Bürgermeister Dennis Grieser mit. Denn in Hessen ist ab kommenden Montag die Pflicht zur Betreuung in festen Gruppen aufgehoben. Die Stadt hat bei den Eltern abgefragt, wie viel Betreuung sie auch in den Randstunden benötigen. Zu denen zählt zum Beispiel ein Früh- oder Spätdienst, in denen bei einem Regelbetrieb Kinder und Beschäftigte unterschiedlicher Gruppen zusammenkommen. Damit vergrößert sich der Kontaktkreis jedes Kindes, mit der Konsequenz, dass beim Auftreten einer Infektion mehr Kinder in die Quarantäne müssen. In den vergangenen Monaten mussten diese Randzeiten wegen der Corona-Pandemie und der Pflicht, in festen Gruppen zu betreuen, eingeschränkt werden.

Aktuell wird nun der Betreuungsbedarf gemäß den Rückläufen und im Abgleich zu den personellen Kapazitäten ausgewertet, damit die Betreuungszeiten bis zu den Sommerferien und nach der dreiwöchigen Schließzeit für die Zeit vom 9. bis 27. August festgelegt werden können. Die Stadt möchte den Familien für diese Zeiträume eine bessere Planbarkeit bieten. „Aber auch wenn viele Fachkräfte in den Kitas inzwischen vollständig geimpft sind oder zur Gruppe der Genesenen gehören, sollten wir insbesondere in dem sensiblen System der Kinderbetreuung weiterhin den Gesundheitsschutz für Beschäftigte, Kinder und Eltern im Fokus behalten. Zumal selbst die Fachleute derzeit die Auswirkungen der Delta-Variante noch nicht abschätzen können“, sagt Grieser abschließend.

 

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