Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

08.07.2021

Hyundai gibt (Wasserstoff-)Gas in Rüsselsheim

Foto: Hyundais Standortleiter in Rüsselsheim, Dr. Jae Woon Lee (li.), zeigt Oberbürgermeister Udo Bausch (re.) verschiedene Fahrzeuge mit Brennstoffzellen (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main/Frank Möllenberg).

Oberbürgermeister Udo Bausch sieht den Standort Rüsselsheim weiter gestärkt als Wasserstoffzentrum der Region. Zu diesem Ergebnis ist er nach einem neuerlichen Besuch des europäischen Entwicklungszentrums von Hyundai gekommen. Im Anschluss an ein Gespräch mit Standortleiter Dr. Jae Woon Lee konnte er sich einen persönlichen Überblick über die Wasserstoff-Flotte des koreanischen Automobilkonzerns samt Probefahrt verschaffen.

„Es ist beeindruckend, was Hyundai hier in Rüsselsheim erreicht. Das Unternehmen wächst auch während der Corona-Krise und stellt weiterhin neue Mitarbeitende ein. Inzwischen sind es rund 400 am Standort Rüsselsheim“, erklärt Bausch, der das Unternehmen in seiner Funktion als oberster Wirtschaftsförderer besucht hat. Der koreanische Weltkonzern hat während der Pandemie 18 neue Fahrzeugmodelle neu- oder weiterentwickelt und setzt dabei konsequent auf alternative Antriebsformen. Dazu gehören unter anderem ein neuartiger Lkw mit wasserstoffbetriebener Brennstoffzelle, der bereits in der Schweiz im Einsatz ist, sowie der Nexo als einer der weltweit wenigen Pkw mit Brennstoffzelle, die in Serie produziert werden. Bei beiden Fahrzeugentwicklungen hat das europäische Design- und Entwicklungszentrum im Rüsselsheimer Gewerbegebiet Blauer See einen wichtigen Anteil geleistet. „Hyundai ist damit neben Opel ein weiteres wichtiges Beispiel für die Top-Forschungs- und Entwicklungskompetenzen am Standort in Bezug auf Wasserstoff“, sagt Oberbürgermeister Bausch.

Weiter freuen dürfte Bausch die Nachricht, dass künftig auch die Premiummarke Genesis des Hyundai-Mutterunternehmens als dritte Marke neben Hyundai und Kia in Rüsselsheim entwickelt werden wird. Für das weitere Standortwachstum im Blauen See soll ein noch unbebautes Nachbargrundstück einbezogen werden. Bausch versprach seine Unterstützung für die aktuell bereits laufenden Vorplanungen. Im Rahmen der Gespräche zwischen Bausch und Dr. Lee tauschten sich beide auch über die Idee aus, ob sich die vom Konzern entwickelten Elektro-Busse im Stadtbetrieb erproben lassen. Hierzu sollen weitere Gespräche folgen.

 

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