Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

14.07.2021

Segula Technologies: Gekommen, um zu bleiben

Foto: Oberbürgermeister Udo Bausch (re.) trifft den neuen Deutschland-Geschäftsführer von Segula Technologies, Dr. Holger Jené (li) (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main/Volker Dziemballa)

Oberbürgermeister Udo Bausch hat sich im Rahmen seiner Sommerbesuche über ein weiteres in Rüsselsheim ansässiges Unternehmen innerhalb der Automobilbranche informiert. Diesmal stand ein Kennenlernen der neuen Deutschland-Geschäftsführung von Segula Technologies auf dem Programm, denn Dr. Holger Jené ist erst vor zwei Monaten zum Chef des weltweit agierenden Engineering-Dienstleisters Segula Technologies ernannt worden. Dieser hatte auch gleich eine erste gute Nachricht für den Oberbürgermeister: Rüsselsheim wird künftig Hauptstandort für den Automotive-Sektor der Gruppe, ergänzt um ein Kompetenzzentrum Bahnsystemtechnik in Chemnitz und ein Aerospace-Hub in Hamburg.


Zusätzlich war Bausch erfreut zu hören, dass einer der Entwicklungsschwerpunkte Segulas die Brennstoffzellentechnologie sei und dass das Unternehmen die Themen Wasserstoff und Brennstoffzelle künftig stärker von Rüsselsheim aus angehen werde. Damit entsteht, komplementär zu Opel, ein weiterer Brennstoffzellenschwerpunkt in Rüsselsheim. Segula Technologies engagiert sich zudem aktiv in der hessischen H2BZ-Initiative. Ziel des Unternehmens ist es, einen größeren Auftrag eines deutschen Herstellers für die Entwicklung eines Brennstoffzellenantriebes noch in diesem Jahr zu erhalten.
Für den Oberbürgermeister passt diese Strategie. „Aus meinen Gesprächen mit verschiedenen Herstellern, aber auch mit der Hochschule RheinMain weiß ich, das aktuell sehr viele Projekte in Deutschland angeschoben werden, um die Brennstoffzelle zu einer zusätzlichen Antriebsalternative zu entwickeln, insbesondere bei Nutzfahrzeugen. Und Rüsselsheim kann da als Entwicklungs- und Forschungsstandort mit einer umfassenden Expertise viel Know-how beisteuern.“


Mit diesen Plänen im Rücken will das Unternehmen von Rüsselsheim aus bis 2025 zu den weltweiten TOP3-Ingenieursdienstleistungsunternehmen werden. Aus Sicht des Oberbürgermeisters sind das erfreuliche Zielsetzungen, die für eine langfristige Planung am und mit dem Wirtschaftsstandort Rüsselsheim sprechen. Über das erste Kennenlernen hinaus haben Bausch und Jené vereinbart, dass beide in engem Austausch bleiben wollen.

 

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