Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

20.07.2021

Leitungsteam für das Amt für Sport und Bewegung komplett

Foto: Karsten Schwarz, Anette Tettenborn und Oberbürgermeister Udo Bausch im Stadion am Sommerdamm (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Anette Tettenborn und Karsten Schwarz vom Amt für Sport und Bewegung haben einige Gemeinsamkeiten. Für ihre Aufgabe als Leitungsteam sind die wichtigsten wohl ihre breite berufliche Qualifikation und die lange Erfahrung bei der Stadtverwaltung Rüsselsheim, aber auch, dass sie in der Region tief verwurzelt sind und daher die Vereinslandschaft in Rüsselsheim am Main sehr gut kennen. „Das sind die besten Voraussetzungen, um Rüsselsheim für die Zukunft aufzustellen. Bei beiden fiel der offizielle Amtsantritt in die Corona-Pandemie, in der sie für ein gutes Miteinander mit den Sportvereinen gesorgt haben und dafür viel Lob geerntet haben. Dieses Miteinander ist auch über die Pandemie hinaus wichtig, wenn wir uns als Sportstadt entwickeln wollen“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch.

Anette Tettenborn ist bereits seit 1997 für die Stadtverwaltung Rüsselsheim in Sachen Sport im Einsatz. Ihren Einstieg bei der Stadt hat die Biologie-Laborantin und studierte Lehrerin über einen Nebenjob im Schwimmbad als festangestellte Rettungsschwimmerin, mit der sie sich ihr Studium während des Staatsexamens finanzierte. Dabei hat sie mit der Zeit auch immer mehr Verwaltungsaufgaben übernommen und hat sich bald auch noch dazu entschlossen, berufsbegleitend eine Ausbildung als Sportfachwirtin zu absolvieren. Ab 1999 war sie Betriebsleiterin für die Bäderverwaltung und ab 2001 auch stellvertretende Amtsleiterin. Mit dem Ausscheiden des damaligen Sportamtsleiters hat Anette Tettenborn die Leitung dann zunächst kommissarisch übernommen, bis sie im Juni 2020 offiziell zur Amtsleiterin ernannt wurde.

Der gebürtige Flörsheimer Karsten Schwarz hat mit seiner Ausbildung zum Chemiebetriebsjungwerker und einer weiteren Ausbildung zum Brunnenbaumeister einen naturwissenschaftlich-technischen Hintergrund. Für die Stadt Rüsselsheim am Main arbeitete er seit 2011 im Fachbereich Gebäudewirtschaft, wo er insbesondere für alle Fragestellungen rund um Wasser und Sanitäranlagen zuständig war. Eine Kompetenz, die auch bei den Sportstätten und insbesondere bei den städtischen Schwimmbädern gefragt ist. Deswegen hat er sich auf Position des stellvertretenden Amtsleiters im Amt für Sport und Bewegung beworben, die er dann im Februar 2021 angetreten ist.

Gemeinsam haben sie viel vor für die Zukunft des Sports in Rüsselsheim. Der 2019 begonnene Prozess um den Sportentwicklungsplan ist mittlerweile abgeschlossen und nun geht es in die Umsetzung. In diesem Rahmen hat die Sportverwaltung zusammen mit den Vereinen, aber auch der Politik und anderen Verwaltungseinheiten erarbeitet, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht, um Sport in Rüsselsheim gute Bedingungen zu bieten. Das betrifft zum einen die Sportstätten. Diese sind in ausreichender Zahl vorhanden, aber an einigen Stellen sind Bestandspflegearbeiten und eine verbesserte Einrichtung notwendig, so ein Ergebnis des Sportentwicklungsplans. Diese Arbeiten sollen nun nach und nach umgesetzt werden. So wird noch in diesem Jahr das Hockeyfeld am Stadion am Sommerdamm erneuert, im kommenden Jahr sind die Bahnen für die Leichtathleten an der Reihe. Aber auch kleinere Maßnahmen wie neue Sportgeräte oder Umgestaltung von Nebenräumen in Sporthallen stehen auf der Agenda.

Eine weitere Kernaufgabe wird sein, die Sportvereine nach der Corona-Pandemie wieder zu stärken. Das Amt für Sport und Bewegung will neben finanziellen Hilfen auch Unterstützung bei der Mitgliederwerbung bieten und bei Veranstaltungen logistisch unterstützen. Die Stadt plant dazu beispielsweise einen Tag des Sports, bei dem sich Vereine mit ihren Sportarten vorstellen können. Zudem hat das Amt seine Unterstützung angeboten, wenn Vereine ihre Verwaltungen und Angebote verbessern wollen, etwa durch Kooperationen untereinander oder Fusionen.

Darüber hinaus hofft das Amt für Sport und Bewegung, dass spätestens ab dem kommenden Jahr wieder mehr größere sportliche Veranstaltung in Rüsselsheim möglich sein werden, sofern die Corona-Pandemie dies zulässt. Geplant sind etwa wieder der Mainuferlauf, „der Kreis rollt“ sowie der Opel-Firmenlauf, bei dem das Amt für Sport und Bewegung Organisationsaufgaben übernimmt. „Das Team des Amts für Sport und Bewegung ist auch immer sehr engagiert dabei, wenn es darum geht, den Profisport nach Rüsselsheim zu holen, indem sie Trainingsmöglichkeiten und Plätze für Testspiele anbietet. Veranstaltungen wie die Testspiele der U-Fußballnationalmannschaften, der Riders Cup oder das Mountainbike-Rennen in Bauschheim sorgen dafür, dass auch Menschen aus der Region und darüber hinaus auf Rüsselsheim aufmerksam werden und sind damit Aushängeschild für die Stadt. Ich bin daher dankbar mit einem Team zu arbeiten, dass offen ist für solche größeren Sportevents“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch abschließend.

 

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