Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

01.09.2021

Umfangreiches Fortbildungsangebot für städtische Kitas

Die Stadt Rüsselsheim am Main bietet den Beschäftigten in den Kitas ein umfangreiches Angebot an Fortbildungen und Praxisbegleitung an. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den der Magistrat den Stadtverordneten rückblickend auf die Jahre 2019 und 2020 zur Kenntnis vorlegt. Bürgermeister Dennis Grieser sagt zum Bericht: „Die Herausforderungen im Bildungsbereich sind sehr komplex und ständigen Veränderungen unterworfen. Lernen ist für die pädagogischen Fachkräfte ein stetig andauernder Prozess. Deswegen fördert die Stadt die pädagogische Arbeit in den Kindertagesstätten kontinuierlich mit Fortbildungen und Maßnahmen zur Praxisbegleitung.“ Dadurch bilde sie die Beschäftigten entsprechend aus und fort. Zudem setzten die städtischen Kitas die gesteckten Bildungsziele qualitativ und flächendeckend um. „Die Stadt bietet den Eltern dadurch eine gute und transparente Betreuung in ihren Kitas an. Für die Erzieherinnen und Erzieher schafft sie außerdem ein gutes Arbeitsumfeld und attraktive Einsatzmöglichkeiten.

Zahlreiche Fortbildungen werden durch Dritte wie das Land initiiert und gefördert. Darüber hinaus hat die Stadt 2019 100.900 Euro für Fortbildungen und Praxisbegleitungen verausgabt. 2020 kam es wegen der Corona-Pandemie zunächst zu vielen Terminausfällen, und erst sukzessive entstanden Online-Formate. Deswegen wurden 2020 nur rund 40.800 Euro verausgabt, allerdings wurden 33.300 Euro auf das Folgejahr übertragen.

Aus dem Bericht geht hervor, dass Fortbildungen in den Kitas an zwei Konzeptionstagen pro Jahr, durch pädagogische Fachberatung, das interne Fortbildungsprogramm der Stadt Rüsselsheim sowie über externe Angebote erfolgen. Bei externen Fortbildungen waren die Hauptthemen unter anderem Gesundheitsförderung, Inklusion und Vielfalt, Erziehungspartnerschaft sowie Sprachförderung.

„Die betreuten Kinder profitieren davon, wenn die Erzieherinnen und Erzieher ihr Fachwissen erweitern, neue Erkenntnisse in die Arbeit einfließen lassen und die Konzeptionen der Kitas kontinuierlich weiterentwickeln. Deswegen ermöglicht die Stadt ein umfassendes Angebot und greift dabei wenn möglich auf Förderprogramme zurück“, sagt Grieser. Förderungen erfolgen unter anderem über das Landesprogramm „Frühstart“ und das Elternprogramm „Schatzsuche“.

2019 war die Durchführung einer Infobörse zum Thema Inklusion für alle pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen eine Besonderheit. In Arbeitskreisen konnten die pädagogischen Fachkräfte begleitend zur Praxis ihre tägliche Arbeit in einem fachlichen Dialog reflektieren und verbessern. Der Austausch mit anderen spielte eine wesentliche Rolle, weil dadurch unterschiedliche Erfahrungen einfließen und zu einem Gewinn an Erkenntnissen und Kompetenzen beitragen können. So zählten zu den Schwerpunkten für die Praxisbegleitung unter anderem die Themen Inklusion und Elterngespräche zur Kindesentwicklung.

Der Bericht gibt auch einen Ausblick auf das Jahr 2022. Inklusion, Gesundheitsförderung, Sprachförderung und Partizipation werden weiterhin in den Kindertagesstätten als pädagogische Schwerpunkte implementiert. Zudem will die Stadt den Themenkomplex „Schutz des Kindes vor Gewalt“ hervorheben, auf verschiedene Ebenen reflektieren und umsetzen. Ebenso wird das Thema Medienbildung, Entwicklung und Förderung der Medienkompetenz die pädagogische Arbeit begleiten. Je nach Pandemielage erfolgen Fortbildungen und Arbeitskreise online, über Videokonferenzen oder in Hybrid-Formaten.

 

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