Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

20.09.2021

Grundsteinlegung: Ganztagesgebäude schließt letzte Lücke auf dem Schulcampus der Sophie-Opel-Schule

Foto (v.l.n.r.): Bürgermeister Dennis Grieser, Stadtrat Nils Kraft, Schulleiter Jens Krämer und Architekt Tom Nieper lassen eine stählerne Zeitkapsel in das Fundament des künftigen Ganztagsgebäudes ein (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main)

Das Ganztagsangebot ist ein zentraler konzeptioneller Bestandteil der Sophie-Opel-Schule (SOS). Umso bedeutender ist der Neubau des Ganztagsgebäudes, das künftig im Schulalltag die zentrale Anlaufstelle für die Schulgemeinschaft sein soll. Mit einer symbolischen Grundsteinlegung für das Ganztagsgebäude am Mittwoch (15. September) hat die Stadt Rüsselsheim am Main den letzten Bauabschnitt für die SOS eingeläutet, die als kooperative Gesamtschule von Grund auf neu aufgebaut wird.

„Damit befindet sich der Schulneubau bereits mitten im Schlussspurt und der Campus-Charakter tritt sehr deutlich zu Tage“, sagt Stadtrat Kraft. „Denn die beiden Jahrgangshäuser sind schon in Betrieb, ebenso wie die hochmodernen naturwissenschaftlichen Räume nach Abschluss der Sanierung des Ostflügels der bisherigen Friedrich-Ebert-Schule. Jetzt fehlen nur noch die sich im Bau befindliche Sporthalle und das Ganztagsgebäude.“

Die Gesamtfertigstellung einschließlich der Freianlagen ist für die Großbaustelle bis Winter 2022 geplant. Das freute insbesondere Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser, der einen Blick in die Vergangenheit warf. „Die Sophie-Opel-Schule ist das größte Schulbauprojekt in Rüsselsheim seit 40 Jahren. Damals vor sechs Jahren haben viele geglaubt, dass schafft Rüsselsheim nicht“, erinnert er sich, als er gemeinsam mit Stadtrat Nils Kraft, Schulleiter Jens Krämer und Architekt Tom Nieper eine Zeitkapsel mit zeitgeschichtlichen Dokumenten in der Bodenplatte des Ganztagsgebäudes versenkte.

In dem neuen Ganztagsgebäude werden künftig unter anderem die Aula und die Mensa sowie die Bibliothek und das Selbstlernzentrum integriert. Die Küche ist als „Regenerierküche“ geplant, das heißt, dass frisch gekochtes, auf 3 Grad runtergekühltes Essen direkt vor der Ausgabe vor Ort schonend erwärmt wird. Der Vorteil dieses Systems ist die bessere Erhaltung der Nährstoffe durch das schnelle Abkühlen und geringe Warmhaltezeiten und somit ein Qualitätsmerkmal in puncto ausgewogene und gesunde Ernährung. Ausgelegt ist die Mensa auf 600 Essen für die Schülerinnen und Schüler.

Die Funktionen Mensa, Aula und Mehrzweckraum sind als zusammenschaltbare Räume für jahrgangsübergreifende Schulveranstaltungen konzipiert. Ein Treppenhaus mit Aufzugsanlage wird das neue Gebäude mit dem Bestandsgebäude an der Ernst-Reuter-Straße verbinden.  Die gute Nutzbarkeit der Gebäude ist dabei sowohl dem Architekten Tom Nieper wie auch Schulleiter Jens Krämer ein wichtiges Anliegen. „Die bisherigen Gebäude funktionieren genauso, wie wir es uns gedacht haben. Aber das hier wird die Kirsche auf der Torte“, erklärte Krämer. Er und die Schulgemeinde hätten zwar gelernt, gut mit dem Interim zu leben. Doch nun freuten sich alle auf das letzte und für die SOS sehr wichtige Gebäude. Schuldezernent Grieser und Baustadtrat Kraft sahen das ähnlich, als sie sagten: „Der Grundstein wird hier zum Schlussstein.“

 

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