Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

01.10.2021

Rüsselsheim bekommt eigenes Amt für Umwelt und Klimaschutz

Foto: Harald Lehmann (Leiter Untere Naturschutzbehörde), Dr. Dominik Düber (Amtsleiter für Umwelt und Klimaschutz), Stadtrat Nils Kraft und Jule Rump (Projektleiterin für Klimaschutz und –anpassung) (Foto: Stadt Rüsselsheim am Main/ Fotografin: Isabella Groth)

Umwelt- und Klimaschutz haben seit jeher einen hohen Stellenwert für die Stadt Rüsselsheim am Main, wie nicht zuletzt der kürzlich veröffentliche Umweltbericht verdeutlicht. Aufgrund der weiter steigenden Herausforderungen in diesem Bereich wurde die Verwaltung umstrukturiert und der Schwerpunkt verstärkt. Ab dem 1. Oktober gibt es im Dezernat III, das Bau- und Umweltdezernent Nils Kraft führt, ein neues „Amt für Umwelt und Klimaschutz“. Geleitet wird es von Dr. Dominik Düber, dem Kraft an seinem ersten Tag als Amtsleiter gratulierte und alles Gute für die kommenden Herausforderungen wünschte.

„Die Klimathematik wird die gesellschaftliche Herausforderung auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sein. Es ist eines der dringendsten Handlungsfelder, das in alle städtischen und gesellschaftlichen Bereiche hineinwirkt, und somit ein echtes Querschnittsthema. Wir haben daher die Ausrichtung unserer Arbeitsstrukturen entsprechend fortgeschrieben“, sagt Kraft. Klimaschutz sei in Rüsselsheim schon länger ein Thema von hoher Priorität. Die Stadtverordnetenversammlung habe dazu im Juni 2019 den Beschluss zum Klimanotstand gefasst und zum Ausdruck gebracht, dass bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Arten zu berücksichtigen seien.

Dr. Dominik Düber ist bereits seit Dezember 2020 für die Stadt Rüsselsheim tätig und folgte zunächst als Leiter des Bereichs Natur- und Umweltschutz im Fachbereich Umwelt und Planung Reinhard Ebert nach. „Mit dem Klimawandel einher gehen auch gestiegene Herausforderungen im Natur- und Umweltschutz, beispielsweise der Erhalt der Biodiversität. Für die kommenden Anforderungen haben wir uns personell neu aufgestellt und fachlich verstärkt, insbesondere mit dem neuen Klimaschutzteam, das derzeit die Maßnahmenplanung aus dem Klimaschutzkonzept fortentwickelt und wichtige Zukunftsprojekte im Klimaschutz und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels anstößt“, ergänzt Düber.

Stadtrat Nils Kraft ist sich bewusst, dass ein neues Amt sowohl nach innen als auch nach außen wirke. „Innerhalb der Verwaltung hat ein Amt eine stärkere Position, beispielsweise in der Mitwirkung bei Vorlagen für den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung oder bei Stellungnahmen zu Planungsprozessen. Nach außen sorgt ein eigenes Amt für einen sichtbaren und direkten Ansprechpartner für Belange von Umwelt- und Klimaschutz, und auch die Wertigkeit des Themas wird klar nach außen kommuniziert“, hebt Kraft hervor. Das sei auch ein deutliches Signal an die Adresse der Bürgerinnen und Bürger sowie Natur- und Klimaschutzorganisationen.

 

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