Bild: Rathaus Rüsselsheim am Main

Presseinformationen

12.05.2022

Schauspieltalent Elias Khani-Alemouti erhält Förderstipendium

Das Förderstipendium der Stadt Rüsselsheim am Main aus dem Jahr 2021 geht an den Nachwuchsschauspieler Elias Khani-Alemouti. Das Stipendium dient der Förderung des Nachwuchses in Kunst und Kultur und soll kreative Talente in ihrer weiteren Entwicklung unterstützen. Es wird für die Dauer eines Jahres gewährt und beträgt 4.200 Euro, die in zwölf monatlichen Raten zu je 350 Euro ausbezahlt werden.

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung sowie ehemaligen Förderstipendiatinnen, Förderstipendiaten, Kulturpreisträgerinnen und Kulturpreisträgern entschied sich in einer Versammlung am 3. Mai im Ratssaal der Stadt für den 20-jährigen Khani-Alemouti. Dabei konnte er sich erfolgreich gegen sieben Mitbewerberinnen und Mitbewerbern aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Fotografie, Erinnerungskultur und Mediendesign durchsetzen. Schon die Anzahl an Bewerbungen sowie die Breite der Kunst- und Kultursparten in den Einreichungen wertet Bürgermeister und Kulturdezernent Dennis Grieser als Erfolg: „Die Vorstellungen der Bewerberinnen und Bewerber führen eindrucksvoll vor Augen, dass in Rüsselsheim eine vielfältige und engagierte Kulturszene nachwächst. Als Stadt wollen wir einen Beitrag leisten, dass diese Szene Unterstützung und Anerkennung findet. Wir werden von diesen jungen Künstlerinnen und Künstlern sicherlich noch viel hören und sehen.“

Das gilt nicht zuletzt für den diesjährigen Preisträger. Elias Khani-Alemouti konnte die Jury gleichermaßen durch seine Persönlichkeit und sein Talent überzeugen, das er bei seiner Präsentation durch einen selbstverfassten Monolog demonstrierte. Khani-Alemoutis künstlerischer Werdegang ist mit seiner Heimatstadt Rüsselsheim eng verbunden. Erste Erfahrungen mit Kunst und Kultur sammelte er in der Musikschule sowie im Rahmen der Jugendförderung „Zirkus Kids“, wo er sich später selbst als Jugendbetreuer engagierte. Über die Theater AG der Max-Planck-Schule entdeckte er seine Leidenschaft für das Schauspiel. Die Schule förderte sein offenkundiges Talent. 2016 wurde Khani-Alemouti Teil des „Jungen Ensembles“ am Theater der Stadt Rüsselsheim und wirkte in sechs Produktionen mit. Diese Erfahrungen ebneten ihm 2020 den Weg zu einem Engagement bei der Produktion „W183 Inside Westend“ des Staatstheaters Wiesbaden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war für ihn die Entscheidung gefallen, aus der Berufung einen Beruf zu machen. Ungewöhnlich schnell fand Khani-Alemouti dann auch seine Ausbildungsstätte: Gleich im ersten Anlauf gelang ihm die Aufnahme an der renommierten Theaterakademie August Everding in München, wo er nun seine Schauspielausbildung begonnen hat.

Diesen Werdegang honorierte auch die Jury bei ihrer Entscheidung. „Das Stipendium wurde einem jungen Rüsselsheimer zugesprochen, der sich seit seiner Kindheit in der Stadt künstlerisch und sozial engagiert. Seine Begeisterung und Überzeugung, das Schauspiel zu einer Lebensaufgabe zu machen, hat die Jury beeindruckt“, resümiert Bürgermeister Grieser. „Nach zwei Jahren Pandemie, die den darstellenden Künsten schwer zugesetzt hat, ist es ungemein wichtig, junge Menschen in ihrer Entscheidung für einen künstlerischen Werdegang zu bestärken. Mit Förderungen wie dem Stipendium möchten wir dazu beitragen, dass Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler, die am Anfang ihrer Ausbildung oder ihrer beruflichen Etablierung stehen, eine finanzielle und ideelle Unterstützung erfahren.“ Daher war es der Stadt ein großes Anliegen, dass die Jurysitzung nun stattfinden konnte. Das Förderstipendium 2021 wurde erst jetzt vergeben, da aufgrund der späten Haushaltsgenehmigung im Dezember 2021 ein Tagen der Jury im Vorjahr nicht möglich war.

Elias Khani-Alemouti ist der 29. Förderstipendiat der Stadt Rüsselsheim am Main. Er folgt auf den Schlagzeuger Maximilian Scharpenberg. Bürgermeister Grieser wird dem diesjährigen Förderstipendiaten die Auszeichnung im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr überreichen. Der Termin wird rechtzeitig vor der Veranstaltung bekanntgegeben.


 

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